Wie lässt sich „Kolektomie, auch subtotal, mit Ileostomie“ nach GOÄ abrechnen?
Praxisleitfaden zur GOÄ-Abrechnung in der Chirurgie: Positionen, Voraussetzungen und Dokumentation für „Kolektomie, auch subtotal, mit Ileostomie“.

Welche GOÄ-Ziffern kommen für „Kolektomie, auch subtotal, mit Ileostomie“ in Betracht?
Für „Kolektomie, auch subtotal, mit Ileostomie“ bildet GOÄ-Nr. 3170 die Kernleistung.
Im konkreten Fall stehen subtotale Kolektomie, Kolektomie mit Ileostoma, Dickdarmentfernung Ileostomie im Mittelpunkt. Organ, Zugangsweg, Resektions- oder Rekonstruktionsumfang und selbständige Zusatzoperationen müssen aus dem OP-Bericht hervorgehen. Körperhöhleneröffnung, Adhäsiolyse, Gefäßversorgung und Wundverschluss sind nicht automatisch neben der operativen Zielleistung berechnungsfähig.
| Position | Rolle | Entscheidende Voraussetzung |
|---|---|---|
| GOÄ-Nr. 3170 | Kernposition | Kolektomie, auch subtotal – mit Ileostomie |
Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.
Wann sind die einzelnen Positionen für „Kolektomie, auch subtotal, mit Ileostomie“ berechnungsfähig?
Jede Position ist anhand ihres vollständigen Leistungsinhalts und der konkret hinterlegten Abhängigkeiten zu beurteilen.
Kernposition der Kombination
Kolektomie, auch subtotal – mit Ileostomie
Wie grenzt sich „Kolektomie, auch subtotal, mit Ileostomie“ von ähnlichen Abrechnungsfällen ab?
Diese Seite beantwortet ausschließlich die Abrechnungsfrage zu „Kolektomie, auch subtotal, mit Ileostomie“. Fachlich nah, aber nach Leistungsumfang getrennt zu prüfen, sind „Dünndarmanastomose, auch mit Teilresektion“ und „Teilresektion des Kolons, auch mit Anastomose“. Die eigene Seite jeder Variante verhindert, dass unterschiedliche Indikationen, Verfahren oder Zusatzleistungen zu einer pauschalen Kette vermischt werden.
Entscheidend ist nicht nur die Diagnose oder Behandlungsbezeichnung, sondern welcher Leistungsumfang im konkreten Fall vollständig erbracht wurde.
Was sollte für die Abrechnung von „Kolektomie, auch subtotal, mit Ileostomie“ dokumentiert werden?
Indikation, Organ und Segment, offener oder laparoskopischer Zugang, intraoperativer Befund, Resektions- und Rekonstruktionsschritte, Drainagen und Präparate.
Klinischer Bezug der Dokumentation: subtotale Kolektomie, Kolektomie mit Ileostoma, Dickdarmentfernung Ileostomie.
GOÄ-Nr. 3170: vollständige Durchführung und patientenbezogene Befunddokumentation.
Behandlungstag, Leistungserbringer und Zuordnung jeder Position zum konkret dokumentierten Leistungsabschnitt.
Wie kann ein konkreter Leistungsablauf für „Kolektomie, auch subtotal, mit Ileostomie“ aussehen?
Dokumentierter Beispielfall
Dokumentierter Beispielfall: Kolektomie, auch subtotal, mit Ileostomie. GOÄ-Nr. 3170 wird mit dem vollständigen Leistungsinhalt dokumentiert.
Aus diesem Ablauf dürfen nur die Positionen übernommen werden, deren Voraussetzungen in der Dokumentation tatsächlich belegt sind.
Welche Abrechnungsfehler sollten für „Kolektomie, auch subtotal, mit Ileostomie“ vermieden werden?
1.
Prüfpunkt 1
Methodisch notwendige Zugangs-, Adhäsiolyse-, Ligatur- oder Verschlussschritte werden als selbständige Zusatzleistung gewertet.
2.
Prüfpunkt 2
Die Positionen 3170 werden nur anhand der Behandlungsbezeichnung statt anhand ihrer vollständigen Leistungslegenden ausgewählt.
3.
Prüfpunkt 3
„Kolektomie, auch subtotal, mit Ileostomie“ wird mit einer fachlich verwandten, aber im Leistungsumfang abweichenden Kombination gleichgesetzt.
4.
Prüfpunkt 4
Die vollständige Ziffernkette wird aus dem Titel übernommen, ohne jede Position und Alternative einzeln zu prüfen.
Welche Chirurgie-Abrechnungskombinationen sind fachlich verwandt?
Weitere Kombinationen lassen sich über die verlinkten GOÄ-Detailseiten erschließen.
Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.
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Als Kernpositionen nennt die Kombination GOÄ-Nr. 3170. Auch diese Positionen sind nur bei vollständig erbrachtem Leistungsinhalt berechnungsfähig.
Diese Seite beantwortet ausschließlich die Abrechnungsfrage zu „Kolektomie, auch subtotal, mit Ileostomie“. Fachlich nah, aber nach Leistungsumfang getrennt zu prüfen, sind „Dünndarmanastomose, auch mit Teilresektion“ und „Teilresektion des Kolons, auch mit Anastomose“. Die eigene Seite jeder Variante verhindert, dass unterschiedliche Indikationen, Verfahren oder Zusatzleistungen zu einer pauschalen Kette vermischt werden.
Nein. Die Kette ist ein strukturiertes Abrechnungsbeispiel. Jede Position, Alternative, Wiederholung und Auslage muss anhand der tatsächlichen Leistung, Dokumentation und Ausschlussbestimmungen geprüft werden.

Über den Autor
Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.
