Wie lässt sich „Resektion des Pankreasschwanzes“ nach GOÄ abrechnen?

Praxisleitfaden zur GOÄ-Abrechnung in der Chirurgie: Positionen, Voraussetzungen und Dokumentation für „Resektion des Pankreasschwanzes“.

FachgruppeChirurgie
KernpositionenGOÄ-Nr. 3196
Nur bei ZusatzleistungKeine zusätzlichen GOÄ-Positionen hinterlegt
PrüfmaßstabLeistungsinhalt, Ausschlüsse und Dokumentation einzeln prüfen
GOÄ-Abrechnung für Resektion des Pankreasschwanzes

Welche GOÄ-Ziffern kommen für „Resektion des Pankreasschwanzes“ in Betracht?

Für „Resektion des Pankreasschwanzes“ bildet GOÄ-Nr. 3196 die Kernleistung.

Im konkreten Fall stehen Pankreasschwanzresektion, distale Pankreasresektion, Pankreasschwanz entfernt im Mittelpunkt. Organ, Zugangsweg, Resektions- oder Rekonstruktionsumfang und selbständige Zusatzoperationen müssen aus dem OP-Bericht hervorgehen. Körperhöhleneröffnung, Adhäsiolyse, Gefäßversorgung und Wundverschluss sind nicht automatisch neben der operativen Zielleistung berechnungsfähig.

PositionRolleEntscheidende Voraussetzung
GOÄ-Nr. 3196KernpositionResektion des Schwanzteils vom Pankreas

Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.

Wann sind die einzelnen Positionen für „Resektion des Pankreasschwanzes“ berechnungsfähig?

Jede Position ist anhand ihres vollständigen Leistungsinhalts und der konkret hinterlegten Abhängigkeiten zu beurteilen.

GOÄ 3196

Kernposition der Kombination

Resektion des Schwanzteils vom Pankreas

Wie grenzt sich „Resektion des Pankreasschwanzes“ von ähnlichen Abrechnungsfällen ab?

Diese Seite beantwortet ausschließlich die Abrechnungsfrage zu „Resektion des Pankreasschwanzes“. Fachlich nah, aber nach Leistungsumfang getrennt zu prüfen, sind „Resektion des Pankreaskopfes“ und „Appendektomie“. Die eigene Seite jeder Variante verhindert, dass unterschiedliche Indikationen, Verfahren oder Zusatzleistungen zu einer pauschalen Kette vermischt werden.

Entscheidend ist nicht nur die Diagnose oder Behandlungsbezeichnung, sondern welcher Leistungsumfang im konkreten Fall vollständig erbracht wurde.

Was sollte für die Abrechnung von „Resektion des Pankreasschwanzes“ dokumentiert werden?

Indikation, Organ und Segment, offener oder laparoskopischer Zugang, intraoperativer Befund, Resektions- und Rekonstruktionsschritte, Drainagen und Präparate.

Klinischer Bezug der Dokumentation: Pankreasschwanzresektion, distale Pankreasresektion, Pankreasschwanz entfernt.

GOÄ-Nr. 3196: vollständige Durchführung und patientenbezogene Befunddokumentation.

Behandlungstag, Leistungserbringer und Zuordnung jeder Position zum konkret dokumentierten Leistungsabschnitt.

Wie kann ein konkreter Leistungsablauf für „Resektion des Pankreasschwanzes“ aussehen?

Dokumentierter Beispielfall

Dokumentierter Beispielfall: Resektion des Pankreasschwanzes. GOÄ-Nr. 3196 wird mit dem vollständigen Leistungsinhalt dokumentiert.


Aus diesem Ablauf dürfen nur die Positionen übernommen werden, deren Voraussetzungen in der Dokumentation tatsächlich belegt sind.

Welche Abrechnungsfehler sollten für „Resektion des Pankreasschwanzes“ vermieden werden?

1.

Prüfpunkt 1

Methodisch notwendige Zugangs-, Adhäsiolyse-, Ligatur- oder Verschlussschritte werden als selbständige Zusatzleistung gewertet.


2.

Prüfpunkt 2

Die Positionen 3196 werden nur anhand der Behandlungsbezeichnung statt anhand ihrer vollständigen Leistungslegenden ausgewählt.


3.

Prüfpunkt 3

„Resektion des Pankreasschwanzes“ wird mit einer fachlich verwandten, aber im Leistungsumfang abweichenden Kombination gleichgesetzt.


4.

Prüfpunkt 4

Die vollständige Ziffernkette wird aus dem Titel übernommen, ohne jede Position und Alternative einzeln zu prüfen.

Welche Chirurgie-Abrechnungskombinationen sind fachlich verwandt?

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Resektion des Pankreaskopfes

Dazu gehören:

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Teilresektion des Magens

Dazu gehören:

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Appendektomie

Dazu gehören:

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Ausschaelung einer Nebenschilddrüse

Dazu gehören:

Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.

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Für „Resektion des Pankreasschwanzes“ bildet GOÄ-Nr. 3196 die Kernleistung.

Als Kernpositionen nennt die Kombination GOÄ-Nr. 3196. Auch diese Positionen sind nur bei vollständig erbrachtem Leistungsinhalt berechnungsfähig.

Diese Seite beantwortet ausschließlich die Abrechnungsfrage zu „Resektion des Pankreasschwanzes“. Fachlich nah, aber nach Leistungsumfang getrennt zu prüfen, sind „Resektion des Pankreaskopfes“ und „Appendektomie“. Die eigene Seite jeder Variante verhindert, dass unterschiedliche Indikationen, Verfahren oder Zusatzleistungen zu einer pauschalen Kette vermischt werden.

Nein. Die Kette ist ein strukturiertes Abrechnungsbeispiel. Jede Position, Alternative, Wiederholung und Auslage muss anhand der tatsächlichen Leistung, Dokumentation und Ausschlussbestimmungen geprüft werden.

Autor des Artikels

Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.



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