Wie lässt sich „Resektion des Pankreaskopfes“ nach GOÄ abrechnen?

Praxisleitfaden zur GOÄ-Abrechnung in der Chirurgie: Positionen, Voraussetzungen und Dokumentation für „Resektion des Pankreaskopfes“.

FachgruppeChirurgie
KernpositionenGOÄ-Nr. 3195
Nur bei ZusatzleistungKeine zusätzlichen GOÄ-Positionen hinterlegt
PrüfmaßstabLeistungsinhalt, Ausschlüsse und Dokumentation einzeln prüfen
GOÄ-Abrechnung für Resektion des Pankreaskopfes

Welche GOÄ-Ziffern kommen für „Resektion des Pankreaskopfes“ in Betracht?

Für „Resektion des Pankreaskopfes“ bildet GOÄ-Nr. 3195 die Kernleistung.

Im konkreten Fall stehen Pankreaskopfresektion, Pankreaskopf entfernt, duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion im Mittelpunkt. Organ, Zugangsweg, Resektions- oder Rekonstruktionsumfang und selbständige Zusatzoperationen müssen aus dem OP-Bericht hervorgehen. Körperhöhleneröffnung, Adhäsiolyse, Gefäßversorgung und Wundverschluss sind nicht automatisch neben der operativen Zielleistung berechnungsfähig.

PositionRolleEntscheidende Voraussetzung
GOÄ-Nr. 3195KernpositionResektion des Kopfteils vom Pankreas

Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.

Wann sind die einzelnen Positionen für „Resektion des Pankreaskopfes“ berechnungsfähig?

Jede Position ist anhand ihres vollständigen Leistungsinhalts und der konkret hinterlegten Abhängigkeiten zu beurteilen.

GOÄ 3195

Kernposition der Kombination

Resektion des Kopfteils vom Pankreas

Wie grenzt sich „Resektion des Pankreaskopfes“ von ähnlichen Abrechnungsfällen ab?

Diese Seite beantwortet ausschließlich die Abrechnungsfrage zu „Resektion des Pankreaskopfes“. Fachlich nah, aber nach Leistungsumfang getrennt zu prüfen, sind „Resektion des Pankreasschwanzes“ und „Appendektomie“. Die eigene Seite jeder Variante verhindert, dass unterschiedliche Indikationen, Verfahren oder Zusatzleistungen zu einer pauschalen Kette vermischt werden.

Entscheidend ist nicht nur die Diagnose oder Behandlungsbezeichnung, sondern welcher Leistungsumfang im konkreten Fall vollständig erbracht wurde.

Was sollte für die Abrechnung von „Resektion des Pankreaskopfes“ dokumentiert werden?

Indikation, Organ und Segment, offener oder laparoskopischer Zugang, intraoperativer Befund, Resektions- und Rekonstruktionsschritte, Drainagen und Präparate.

Klinischer Bezug der Dokumentation: Pankreaskopfresektion, Pankreaskopf entfernt, duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion.

GOÄ-Nr. 3195: vollständige Durchführung und patientenbezogene Befunddokumentation.

Behandlungstag, Leistungserbringer und Zuordnung jeder Position zum konkret dokumentierten Leistungsabschnitt.

Wie kann ein konkreter Leistungsablauf für „Resektion des Pankreaskopfes“ aussehen?

Dokumentierter Beispielfall

Dokumentierter Beispielfall: Resektion des Pankreaskopfes. GOÄ-Nr. 3195 wird mit dem vollständigen Leistungsinhalt dokumentiert.


Aus diesem Ablauf dürfen nur die Positionen übernommen werden, deren Voraussetzungen in der Dokumentation tatsächlich belegt sind.

Welche Abrechnungsfehler sollten für „Resektion des Pankreaskopfes“ vermieden werden?

1.

Prüfpunkt 1

Methodisch notwendige Zugangs-, Adhäsiolyse-, Ligatur- oder Verschlussschritte werden als selbständige Zusatzleistung gewertet.


2.

Prüfpunkt 2

Die Positionen 3195 werden nur anhand der Behandlungsbezeichnung statt anhand ihrer vollständigen Leistungslegenden ausgewählt.


3.

Prüfpunkt 3

„Resektion des Pankreaskopfes“ wird mit einer fachlich verwandten, aber im Leistungsumfang abweichenden Kombination gleichgesetzt.


4.

Prüfpunkt 4

Die vollständige Ziffernkette wird aus dem Titel übernommen, ohne jede Position und Alternative einzeln zu prüfen.

Welche Chirurgie-Abrechnungskombinationen sind fachlich verwandt?

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Resektion des Pankreasschwanzes

Dazu gehören:

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Appendektomie

Dazu gehören:

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Ausschaelung einer Nebenschilddrüse

Dazu gehören:

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Exstirpation der Gallenblase

Dazu gehören:

Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.

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Für „Resektion des Pankreaskopfes“ bildet GOÄ-Nr. 3195 die Kernleistung.

Als Kernpositionen nennt die Kombination GOÄ-Nr. 3195. Auch diese Positionen sind nur bei vollständig erbrachtem Leistungsinhalt berechnungsfähig.

Diese Seite beantwortet ausschließlich die Abrechnungsfrage zu „Resektion des Pankreaskopfes“. Fachlich nah, aber nach Leistungsumfang getrennt zu prüfen, sind „Resektion des Pankreasschwanzes“ und „Appendektomie“. Die eigene Seite jeder Variante verhindert, dass unterschiedliche Indikationen, Verfahren oder Zusatzleistungen zu einer pauschalen Kette vermischt werden.

Nein. Die Kette ist ein strukturiertes Abrechnungsbeispiel. Jede Position, Alternative, Wiederholung und Auslage muss anhand der tatsächlichen Leistung, Dokumentation und Ausschlussbestimmungen geprüft werden.

Autor des Artikels

Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.



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