Wie lässt sich „Operation eines Mastdarmvorfalls bei analem oder perinealem Zugang“ nach GOÄ abrechnen?

Praxisleitfaden zur GOÄ-Abrechnung in der Chirurgie: Positionen, Voraussetzungen und Dokumentation für „Operation eines Mastdarmvorfalls bei analem oder perinealem Zugang“.

FachgruppeChirurgie
KernpositionenGOÄ-Nr. 3231
Nur bei ZusatzleistungKeine zusätzlichen GOÄ-Positionen hinterlegt
PrüfmaßstabLeistungsinhalt, Ausschlüsse und Dokumentation einzeln prüfen
GOÄ-Abrechnung für Operation eines Mastdarmvorfalls bei analem oder perinealem Zugang

Welche GOÄ-Ziffern kommen für „Operation eines Mastdarmvorfalls bei analem oder perinealem Zugang“ in Betracht?

Für „Operation eines Mastdarmvorfalls bei analem oder perinealem Zugang“ bildet GOÄ-Nr. 3231 die Kernleistung.

Im konkreten Fall stehen Rektumprolaps Operation perineal, Mastdarmvorfall transanal operiert, perineale Prolapsoperation im Mittelpunkt. Anatomische Höhe, Ausdehnung und Operationsverfahren trennen Untersuchung, Ligatur, Sklerosierung und operative Therapie voneinander. Enthaltene Proktoskopien oder methodische Teilschritte dürfen nicht ein zweites Mal berechnet werden.

PositionRolleEntscheidende Voraussetzung
GOÄ-Nr. 3231KernpositionOperation des Mastdarmvorfalles bei Zugang vom After aus oder perineal

Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.

Wann sind die einzelnen Positionen für „Operation eines Mastdarmvorfalls bei analem oder perinealem Zugang“ berechnungsfähig?

Jede Position ist anhand ihres vollständigen Leistungsinhalts und der konkret hinterlegten Abhängigkeiten zu beurteilen.

GOÄ 3231

Kernposition der Kombination

Operation des Mastdarmvorfalles bei Zugang vom After aus oder perineal

Wie grenzt sich „Operation eines Mastdarmvorfalls bei analem oder perinealem Zugang“ von ähnlichen Abrechnungsfällen ab?

Diese Seite beantwortet ausschließlich die Abrechnungsfrage zu „Operation eines Mastdarmvorfalls bei analem oder perinealem Zugang“. Fachlich nah, aber nach Leistungsumfang getrennt zu prüfen, sind „Operation eines Mastdarmvorfalls mit Eröffnung der Bauchhoehle“ und „Manuelles Zurückbringen eines Mastdarmvorfalls“. Die eigene Seite jeder Variante verhindert, dass unterschiedliche Indikationen, Verfahren oder Zusatzleistungen zu einer pauschalen Kette vermischt werden.

Entscheidend ist nicht nur die Diagnose oder Behandlungsbezeichnung, sondern welcher Leistungsumfang im konkreten Fall vollständig erbracht wurde.

Was sollte für die Abrechnung von „Operation eines Mastdarmvorfalls bei analem oder perinealem Zugang“ dokumentiert werden?

analer oder rektaler Befund, Lage und Ausdehnung, Proktoskopiebefund, Operationsverfahren, Sphinkterbezug und Wundversorgung.

Klinischer Bezug der Dokumentation: Rektumprolaps Operation perineal, Mastdarmvorfall transanal operiert, perineale Prolapsoperation.

GOÄ-Nr. 3231: vollständige Durchführung und patientenbezogene Befunddokumentation.

Behandlungstag, Leistungserbringer und Zuordnung jeder Position zum konkret dokumentierten Leistungsabschnitt.

Wie kann ein konkreter Leistungsablauf für „Operation eines Mastdarmvorfalls bei analem oder perinealem Zugang“ aussehen?

Dokumentierter Beispielfall

Dokumentierter Beispielfall: Operation eines Mastdarmvorfalls bei analem oder perinealem Zugang. GOÄ-Nr. 3231 wird mit dem vollständigen Leistungsinhalt dokumentiert.


Aus diesem Ablauf dürfen nur die Positionen übernommen werden, deren Voraussetzungen in der Dokumentation tatsächlich belegt sind.

Welche Abrechnungsfehler sollten für „Operation eines Mastdarmvorfalls bei analem oder perinealem Zugang“ vermieden werden?

1.

Prüfpunkt 1

Eine in der Leistungslegende enthaltene Proktoskopie wird zusätzlich berechnet oder unterschiedliche Hämorrhoidenverfahren werden ohne tatsächliche Kombination addiert.


2.

Prüfpunkt 2

Die Positionen 3231 werden nur anhand der Behandlungsbezeichnung statt anhand ihrer vollständigen Leistungslegenden ausgewählt.


3.

Prüfpunkt 3

„Operation eines Mastdarmvorfalls bei analem oder perinealem Zugang“ wird mit einer fachlich verwandten, aber im Leistungsumfang abweichenden Kombination gleichgesetzt.


4.

Prüfpunkt 4

Die vollständige Ziffernkette wird aus dem Titel übernommen, ohne jede Position und Alternative einzeln zu prüfen.

Welche Chirurgie-Abrechnungskombinationen sind fachlich verwandt?

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Operation eines Mastdarmvorfalls mit Eröffnung der Bauchhoehle

Dazu gehören:

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Manuelles Zurückbringen eines Mastdarmvorfalls

Dazu gehören:

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Operation eines After- oder Mastdarmrisses

Dazu gehören:

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Ausschaelung einer Nebenschilddrüse

Dazu gehören:

Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.

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Für „Operation eines Mastdarmvorfalls bei analem oder perinealem Zugang“ bildet GOÄ-Nr. 3231 die Kernleistung.

Als Kernpositionen nennt die Kombination GOÄ-Nr. 3231. Auch diese Positionen sind nur bei vollständig erbrachtem Leistungsinhalt berechnungsfähig.

Diese Seite beantwortet ausschließlich die Abrechnungsfrage zu „Operation eines Mastdarmvorfalls bei analem oder perinealem Zugang“. Fachlich nah, aber nach Leistungsumfang getrennt zu prüfen, sind „Operation eines Mastdarmvorfalls mit Eröffnung der Bauchhoehle“ und „Manuelles Zurückbringen eines Mastdarmvorfalls“. Die eigene Seite jeder Variante verhindert, dass unterschiedliche Indikationen, Verfahren oder Zusatzleistungen zu einer pauschalen Kette vermischt werden.

Nein. Die Kette ist ein strukturiertes Abrechnungsbeispiel. Jede Position, Alternative, Wiederholung und Auslage muss anhand der tatsächlichen Leistung, Dokumentation und Ausschlussbestimmungen geprüft werden.

Autor des Artikels

Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.



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