Welche GOÄ-Ziffern sind für „Gekreuzte Beinlappenplastik“ berechnungsfähig?
Praxisleitfaden zur GOÄ-Abrechnung in der Fachgruppe Ästhetische und Plastische Medizin für das Thema „Gekreuzte Beinlappenplastik“.

Welche GOÄ-Ziffern kommen für „Gekreuzte Beinlappenplastik“ in Betracht?
Für „Gekreuzte Beinlappenplastik“ führt die Kette GOÄ-Nr. 2395 als Kernposition. Weitere GOÄ-Zusatzpositionen sind nicht pauschal hinterlegt.
Bei der Abrechnung von „Gekreuzte Beinlappenplastik“ stehen Beinlappenplastik, gekreuzter Lappen, Cross-leg flap, Rekonstruktion, 2395. Für die Abrechnungsentscheidung sind insbesondere Behandlungsregion, Seitenbezug, Eingriffsumfang sowie die Trennung originärer GOÄ-Leistungen von Analogbewertungen und Materialkosten maßgeblich. Der Titel der Behandlung ersetzt keinen dieser Leistungsnachweise.
| Position | Rolle | Entscheidende Voraussetzung |
|---|---|---|
| GOÄ-Nr. 2395 | Kernposition | Gekreuzte Beinlappenplastik |
Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.
Wann sind die einzelnen Positionen für „Gekreuzte Beinlappenplastik“ berechnungsfähig?
Jede Position ist anhand ihres vollständigen Leistungsinhalts und der konkret hinterlegten Abhängigkeiten zu beurteilen.
Kernposition der Kombination
Gekreuzte Beinlappenplastik
Wie grenzt sich „Gekreuzte Beinlappenplastik“ von ähnlichen Abrechnungsfällen ab?
Dieser Artikel behandelt gezielt „Gekreuzte Beinlappenplastik“ und nicht einen allgemeinen Sammelblock dieser Fachgruppe. Davon abzugrenzen sind „Anlage eines Rundstiellappens“ sowie „Aufbauplastik der Mamma einschließlich Verschiebeplastik, gegebenenfalls mit Prothese“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.
Entscheidend ist nicht nur die Diagnose oder Behandlungsbezeichnung, sondern welcher Leistungsumfang im konkreten Fall vollständig erbracht wurde.
Was sollte für die Abrechnung von „Gekreuzte Beinlappenplastik“ dokumentiert werden?
Behandlungsanlass und konkrete fachliche Fragestellung: Beinlappenplastik, gekreuzter Lappen, Cross-leg flap, Rekonstruktion
Operations- oder Behandlungsumfang, Körperregion, Seite, Technik und verwendetes Material
GOÄ-Nr. 2395: vollständiger Leistungsinhalt der GOÄ-Nr. 2395
Behandlungstag, eigenständige Leistungsschritte und die Zuordnung jeder Position zur tatsächlichen Dokumentation
Wie kann ein konkreter Leistungsablauf für „Gekreuzte Beinlappenplastik“ aussehen?
Dokumentierter Beispielfall
Der Beispielfall dokumentiert „Gekreuzte Beinlappenplastik“. Vollständig erbracht und getrennt dokumentiert werden GOÄ-Nr. 2395 (vollständiger Leistungsinhalt der GOÄ-Nr. 2395). Nicht erbrachte Zusatzleistungen werden nicht aus der Behandlungsbezeichnung ergänzt.
Aus diesem Ablauf dürfen nur die Positionen übernommen werden, deren Voraussetzungen in der Dokumentation tatsächlich belegt sind.
Welche Abrechnungsfehler sollten für „Gekreuzte Beinlappenplastik“ vermieden werden?
1.
Prüfpunkt 1
Ästhetische Behandlungsbezeichnungen werden nicht automatisch zu einer Analog- oder Mehrfachberechnung; entscheidend sind selbständige, tatsächlich erbrachte Leistungen.
2.
Prüfpunkt 2
Eine Kernposition wird allein aus dem Behandlungstitel abgeleitet, obwohl ihr vollständiger Leistungsinhalt nicht dokumentiert ist.
3.
Prüfpunkt 3
Bei „Gekreuzte Beinlappenplastik“ werden Kern-, Zusatz- und Alternativpositionen nicht getrennt beurteilt.
4.
Prüfpunkt 4
Die vollständige Ziffernkette wird aus dem Titel übernommen, ohne jede Position und Alternative einzeln zu prüfen.
Welche Ästhetische und Plastische Medizin-Abrechnungskombinationen sind fachlich verwandt?
Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage
Anlage eines Rundstiellappens
Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage
Aufbauplastik der Mamma einschließlich Verschiebeplastik, gegebenenfalls mit Prothese
Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage
Implantation eines Hautexpanders
Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.
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Als Kernpositionen nennt die Kombination GOÄ-Nr. 2395. Auch diese Positionen sind nur bei vollständig erbrachtem Leistungsinhalt berechnungsfähig.
Dieser Artikel behandelt gezielt „Gekreuzte Beinlappenplastik“ und nicht einen allgemeinen Sammelblock dieser Fachgruppe. Davon abzugrenzen sind „Anlage eines Rundstiellappens“ sowie „Aufbauplastik der Mamma einschließlich Verschiebeplastik, gegebenenfalls mit Prothese“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.
Nein. Die Kette ist ein strukturiertes Abrechnungsbeispiel. Jede Position, Alternative, Wiederholung und Auslage muss anhand der tatsächlichen Leistung, Dokumentation und Ausschlussbestimmungen geprüft werden.

Über den Autor
Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.
