DXA-Osteodensitometrie
Radiologie · Osteodensitometrie

Zweck und Anwendbarkeit
Wofür ist diese Ziffernkette gedacht?
Quantifiziert Frakturrisiko und Knochenverlust, damit Prävention und medikamentöse Therapie nicht allein vom Lebensalter abhängig gemacht werden. Die Abklärung umfasst quantitative Bestimmung des Mineralgehalts im Skelett mittels Dual-Photonen-/DXA-Technik.
Wann ist sie anwendbar?
Bei Fragilitätsfraktur, relevanten Risikofaktoren, längerfristiger Glukokortikoidexposition oder wenn das Messergebnis eine Therapieentscheidung verändert. Erforderliche Kernleistung: Quantitative Bestimmung des Mineralgehalts im Skelett mittels Dual-Photonen-/DXA-Technik; sie muss tatsächlich erbracht und dokumentiert sein.
GOÄ-Ziffern und Voraussetzungen
Für „Osteodensitometrie mittels DXA“ führt die Kette GOÄ-Nr. 5475 als Kernposition. Weitere GOÄ-Zusatzpositionen sind nicht pauschal hinterlegt.
| Position | Rolle | Entscheidende Voraussetzung |
|---|---|---|
| GOÄ-Nr. 5475 | Kernposition | Quantitative Bestimmung des Mineralgehalts im Skelett mittels Dual-Photonen-/DXA-Technik. Einmal je Untersuchung; mehrere repräsentative Extremitäten- oder Stammskelettabschnitte sind von der Leistungslegende umfasst. |
| GOÄ-Nr. 1 | Bedingt / alternativ | Beratung – auch mittels Fernsprecher. Nur bei eigenständiger medizinischer Beratung, die über die bloße Überprüfung von Indikation und Untersuchungsumfang hinausgeht; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal. |
| GOÄ-Nr. 5 | Bedingt / alternativ | Symptombezogene Untersuchung. Nur bei eigenständiger medizinischer Indikation und tatsächlich erbrachter symptombezogener Untersuchung; nicht allein für die routinemäßige radiologische Indikations-/Umfangsprüfung; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal. |
| GOÄ-Nr. 75 | Bedingt / alternativ | Ausführlicher schriftlicher Krankheits- und Befundbericht. Nur bei vollständiger Erfüllung der Leistungslegende mit relevanten anamnestischen Angaben und epikritischer Bewertung; der einfache radiologische Befundbericht ist bereits mit der Bildgebungsleistung abgegolten. |
Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.
Weitere Angaben zu den Positionen
Kernposition der Kombination
Abgrenzung zu ähnlichen Abrechnungsfällen
Davon abzugrenzen sind „Quantitative CT-Knochendichtemessung“ sowie „Digitale Volumentomographie (DVT)“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.
Dokumentation für diesen Abrechnungsfall
rechtfertigende Indikation, Modalität, Region und Seite, Ebenen beziehungsweise Sequenzen, Kontrastmittel und eigenständige Interventionen
GOÄ-Nr. 5475: Quantitative Bestimmung des Mineralgehalts im Skelett mittels Dual-Photonen-Absorptiometrie/DXA
Messregion(en)
T-/Z-Score
Qualitätskontrolle
T-/Z-Score bzw. Messwerte
Referenzdaten
Indikation
Typische Fehler in diesem Abrechnungsfall
1.
Bei „Osteodensitometrie mittels DXA“ werden Kern-, Zusatz- und Alternativpositionen nicht getrennt beurteilt.
Ähnliche Abrechnungsfälle
Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.
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Über den Autor
Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.
