Eröffnung einer Paronychie oder eines subkutanen Panaritiums
Abrechnungshinweise für Hausärztliche Medizin

Zweck und Anwendbarkeit
Wofür ist diese Ziffernkette gedacht?
Entlastet eine eitrige Nagelwall- beziehungsweise Fingerinfektion und verhindert die Ausbreitung in Sehnenscheide, Knochen oder tiefere Weichteile. Der Eingriff umfasst eröffnung eines subkutanen Panaritiums oder der Paronychie.
Wann ist sie anwendbar?
Bei fluktuierender Paronychie oder subkutanem Panaritium; Ausdehnung, tiefer Druckschmerz und Funktionsverlust entscheiden über einfache Eröffnung oder weitergehende operative Sanierung. Erforderliche Kernleistung: Eröffnung eines subkutanen Panaritiums oder der Paronychie; sie muss tatsächlich erbracht und dokumentiert sein. Grenze: keine Nr. 2033 zusätzlich für denselben Nagel.
GOÄ-Ziffern und Voraussetzungen
| Position | Rolle | Entscheidende Voraussetzung |
|---|---|---|
| GOÄ-Nr. 1 | Kernposition | Beratung - auch mittels Fernsprecher -. Neben Sonderleistungen der Abschnitte C–O nur einmal im Behandlungsfall derselben Erkrankung (Monatszeitraum); frühere Ansätze prüfen. |
| GOÄ-Nr. 5 | Kernposition | Symptombezogene Untersuchung. Neben Sonderleistungen der Abschnitte C–O nur einmal im Behandlungsfall derselben Erkrankung (Monatszeitraum); frühere Ansätze prüfen. |
| GOÄ-Nr. 493 | Bedingt / alternativ | Leitungsanästhesie, perineural - auch nach Oberst -. Tatsächlich durchgeführte periphere Leitungsanästhesie, z.B. am Finger oder an der Zehe. |
| GOÄ-Nr. 2030 | Kernposition | Eröffnung eines subkutanen Panaritiums oder der Paronychie - gegebenenfalls einschließlich Extraktion eines Finger- oder Zehennagels - |
Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.
Dokumentation für diesen Abrechnungsfall
GOÄ-Nummer 1: Beratung - auch mittels Fernsprecher -; Neben Sonderleistungen der Abschnitte C–O nur einmal im Behandlungsfall derselben Erkrankung (Monatszeitraum); frühere Ansätze prüfen..
GOÄ-Nummer 5: Symptombezogene Untersuchung; Neben Sonderleistungen der Abschnitte C–O nur einmal im Behandlungsfall derselben Erkrankung (Monatszeitraum); frühere Ansätze prüfen..
GOÄ-Nummer 493: Leitungsanästhesie, perineural - auch nach Oberst -; Tatsächlich durchgeführte periphere Leitungsanästhesie, z.B. am Finger oder an der Zehe..
GOÄ-Nummer 2030: Eröffnung eines subkutanen Panaritiums oder der Paronychie - gegebenenfalls einschließlich Extraktion eines Finger- oder Zehennagels -.
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Über den Autor
Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.
