Wie lässt sich „Entfernung einer Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse“ nach GOÄ abrechnen?

Praxisleitfaden zur GOÄ-Abrechnung in der Chirurgie: Positionen, Voraussetzungen und Dokumentation für „Entfernung einer Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse“.

FachgruppeChirurgie
KernpositionenGOÄ-Nr. 2755
Nur bei ZusatzleistungKeine zusätzlichen GOÄ-Positionen hinterlegt
PrüfmaßstabLeistungsinhalt, Ausschlüsse und Dokumentation einzeln prüfen
GOÄ-Abrechnung für Entfernung einer Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse

Welche GOÄ-Ziffern kommen für „Entfernung einer Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse“ in Betracht?

Für „Entfernung einer Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse“ bildet GOÄ-Nr. 2755 die Kernleistung.

Im konkreten Fall stehen Strumaresektion, Hemithyreoidektomie, Schilddrüsenteilresektion, Schilddruesenteilresektion im Mittelpunkt. Zielorgan, Zugangsweg und Resektionsausmaß müssen den gewählten Leistungstatbestand tragen. Drainage, Zugang und Verschluss sind nur dann eigenständige Leistungen, wenn sie nicht bereits methodisch notwendiger Bestandteil der operativen Zielleistung sind.

PositionRolleEntscheidende Voraussetzung
GOÄ-Nr. 2755KernpositionEntfernung der Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse

Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.

Wann sind die einzelnen Positionen für „Entfernung einer Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse“ berechnungsfähig?

Jede Position ist anhand ihres vollständigen Leistungsinhalts und der konkret hinterlegten Abhängigkeiten zu beurteilen.

GOÄ 2755

Kernposition der Kombination

Entfernung der Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse

Wie grenzt sich „Entfernung einer Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse“ von ähnlichen Abrechnungsfällen ab?

Diese Seite beantwortet ausschließlich die Abrechnungsfrage zu „Entfernung einer Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse“. Fachlich nah, aber nach Leistungsumfang getrennt zu prüfen, sind „Radikaloperation einer bösartigen Schilddrüsengeschwulst“ und „Anlage einer Pleuradrainage“. Die eigene Seite jeder Variante verhindert, dass unterschiedliche Indikationen, Verfahren oder Zusatzleistungen zu einer pauschalen Kette vermischt werden.

Entscheidend ist nicht nur die Diagnose oder Behandlungsbezeichnung, sondern welcher Leistungsumfang im konkreten Fall vollständig erbracht wurde.

Was sollte für die Abrechnung von „Entfernung einer Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse“ dokumentiert werden?

Indikation, Organ und Seite, Zugang, Resektionsumfang, Schonung relevanter Strukturen, Drainage und postoperativer Befund.

Klinischer Bezug der Dokumentation: Strumaresektion, Hemithyreoidektomie, Schilddrüsenteilresektion, Schilddruesenteilresektion.

GOÄ-Nr. 2755: vollständige Durchführung und patientenbezogene Befunddokumentation.

Behandlungstag, Leistungserbringer und Zuordnung jeder Position zum konkret dokumentierten Leistungsabschnitt.

Wie kann ein konkreter Leistungsablauf für „Entfernung einer Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse“ aussehen?

Dokumentierter Beispielfall

Dokumentierter Beispielfall: Entfernung einer Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse. GOÄ-Nr. 2755 wird mit dem vollständigen Leistungsinhalt dokumentiert.


Aus diesem Ablauf dürfen nur die Positionen übernommen werden, deren Voraussetzungen in der Dokumentation tatsächlich belegt sind.

Welche Abrechnungsfehler sollten für „Entfernung einer Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse“ vermieden werden?

1.

Prüfpunkt 1

Zugangs-, Drainage- oder Verschlussschritte werden zusätzlich angesetzt, obwohl sie Bestandteil der Hauptoperation sind.


2.

Prüfpunkt 2

Die Positionen 2755 werden nur anhand der Behandlungsbezeichnung statt anhand ihrer vollständigen Leistungslegenden ausgewählt.


3.

Prüfpunkt 3

„Entfernung einer Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse“ wird mit einer fachlich verwandten, aber im Leistungsumfang abweichenden Kombination gleichgesetzt.


4.

Prüfpunkt 4

Die vollständige Ziffernkette wird aus dem Titel übernommen, ohne jede Position und Alternative einzeln zu prüfen.

Welche Chirurgie-Abrechnungskombinationen sind fachlich verwandt?

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Arthroskopische Meniskusentfernung oder Teilresektion am Knie

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Dünndarmanastomose, auch mit Teilresektion

Dazu gehören:

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Dupuytren-Operation mit teilweiser Entfernung der Palmaraponeurose

Dazu gehören:

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Dupuytren-Operation mit vollständiger Entfernung der Palmaraponeurose

Dazu gehören:

Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.

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Für „Entfernung einer Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse“ bildet GOÄ-Nr. 2755 die Kernleistung.

Als Kernpositionen nennt die Kombination GOÄ-Nr. 2755. Auch diese Positionen sind nur bei vollständig erbrachtem Leistungsinhalt berechnungsfähig.

Diese Seite beantwortet ausschließlich die Abrechnungsfrage zu „Entfernung einer Kropfgeschwulst oder Teilresektion der Schilddrüse“. Fachlich nah, aber nach Leistungsumfang getrennt zu prüfen, sind „Radikaloperation einer bösartigen Schilddrüsengeschwulst“ und „Anlage einer Pleuradrainage“. Die eigene Seite jeder Variante verhindert, dass unterschiedliche Indikationen, Verfahren oder Zusatzleistungen zu einer pauschalen Kette vermischt werden.

Nein. Die Kette ist ein strukturiertes Abrechnungsbeispiel. Jede Position, Alternative, Wiederholung und Auslage muss anhand der tatsächlichen Leistung, Dokumentation und Ausschlussbestimmungen geprüft werden.

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Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.



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