Wie lässt sich „Operation an der Leber, etwa Teilresektion oder Tumorexzision“ nach GOÄ abrechnen?
Praxisleitfaden zur GOÄ-Abrechnung in der Chirurgie: Positionen, Voraussetzungen und Dokumentation für „Operation an der Leber, etwa Teilresektion oder Tumorexzision“.

Welche GOÄ-Ziffern kommen für „Operation an der Leber, etwa Teilresektion oder Tumorexzision“ in Betracht?
Für „Operation an der Leber, etwa Teilresektion oder Tumorexzision“ bildet GOÄ-Nr. 3185 die Kernleistung.
Im konkreten Fall stehen Leberteilresektion, Lebertumor Exzision, Leberoperation im Mittelpunkt. Organ, Zugangsweg, Resektions- oder Rekonstruktionsumfang und selbständige Zusatzoperationen müssen aus dem OP-Bericht hervorgehen. Körperhöhleneröffnung, Adhäsiolyse, Gefäßversorgung und Wundverschluss sind nicht automatisch neben der operativen Zielleistung berechnungsfähig.
| Position | Rolle | Entscheidende Voraussetzung |
|---|---|---|
| GOÄ-Nr. 3185 | Kernposition | Die zur Leberoperation methodisch notwendige Ligatur von Blutgefäßen und Gallengängen rechtfertigt nicht zusätzlich Nr. 3187. |
Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.
Wann sind die einzelnen Positionen für „Operation an der Leber, etwa Teilresektion oder Tumorexzision“ berechnungsfähig?
Jede Position ist anhand ihres vollständigen Leistungsinhalts und der konkret hinterlegten Abhängigkeiten zu beurteilen.
Kernposition der Kombination
Die zur Leberoperation methodisch notwendige Ligatur von Blutgefäßen und Gallengängen rechtfertigt nicht zusätzlich Nr. 3187.
Wie grenzt sich „Operation an der Leber, etwa Teilresektion oder Tumorexzision“ von ähnlichen Abrechnungsfällen ab?
Diese Seite beantwortet ausschließlich die Abrechnungsfrage zu „Operation an der Leber, etwa Teilresektion oder Tumorexzision“. Fachlich nah, aber nach Leistungsumfang getrennt zu prüfen, sind „Dünndarmanastomose, auch mit Teilresektion“ und „Operation an den Gallengaengen, gegebenenfalls mit Cholezystektomie“. Die eigene Seite jeder Variante verhindert, dass unterschiedliche Indikationen, Verfahren oder Zusatzleistungen zu einer pauschalen Kette vermischt werden.
Entscheidend ist nicht nur die Diagnose oder Behandlungsbezeichnung, sondern welcher Leistungsumfang im konkreten Fall vollständig erbracht wurde.
Was sollte für die Abrechnung von „Operation an der Leber, etwa Teilresektion oder Tumorexzision“ dokumentiert werden?
Indikation, Organ und Segment, offener oder laparoskopischer Zugang, intraoperativer Befund, Resektions- und Rekonstruktionsschritte, Drainagen und Präparate.
Klinischer Bezug der Dokumentation: Leberteilresektion, Lebertumor Exzision, Leberoperation.
Die zur Leberoperation methodisch notwendige Ligatur von Blutgefäßen und Gallengängen rechtfertigt nicht zusätzlich Nr. 3187.
Behandlungstag, Leistungserbringer und Zuordnung jeder Position zum konkret dokumentierten Leistungsabschnitt.
Wie kann ein konkreter Leistungsablauf für „Operation an der Leber, etwa Teilresektion oder Tumorexzision“ aussehen?
Dokumentierter Beispielfall
Dokumentierter Beispielfall: Operation an der Leber, etwa Teilresektion oder Tumorexzision. GOÄ-Nr. 3185 wird mit dem vollständigen Leistungsinhalt dokumentiert.
Aus diesem Ablauf dürfen nur die Positionen übernommen werden, deren Voraussetzungen in der Dokumentation tatsächlich belegt sind.
Welche Abrechnungsfehler sollten für „Operation an der Leber, etwa Teilresektion oder Tumorexzision“ vermieden werden?
1.
Prüfpunkt 1
Methodisch notwendige Zugangs-, Adhäsiolyse-, Ligatur- oder Verschlussschritte werden als selbständige Zusatzleistung gewertet.
2.
Prüfpunkt 2
Die Positionen 3185 werden nur anhand der Behandlungsbezeichnung statt anhand ihrer vollständigen Leistungslegenden ausgewählt.
3.
Prüfpunkt 3
„Operation an der Leber, etwa Teilresektion oder Tumorexzision“ wird mit einer fachlich verwandten, aber im Leistungsumfang abweichenden Kombination gleichgesetzt.
4.
Prüfpunkt 4
Die vollständige Ziffernkette wird aus dem Titel übernommen, ohne jede Position und Alternative einzeln zu prüfen.
Welche Chirurgie-Abrechnungskombinationen sind fachlich verwandt?
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Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.
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Als Kernpositionen nennt die Kombination GOÄ-Nr. 3185. Auch diese Positionen sind nur bei vollständig erbrachtem Leistungsinhalt berechnungsfähig.
Diese Seite beantwortet ausschließlich die Abrechnungsfrage zu „Operation an der Leber, etwa Teilresektion oder Tumorexzision“. Fachlich nah, aber nach Leistungsumfang getrennt zu prüfen, sind „D ünndarmanastomose, auch mit Teilresektion“ und „Operation an den Gallengaengen, gegebenenfalls mit Cholezystektomie“. Die eigene Seite jeder Variante verhindert, dass unterschiedliche Indikationen, Verfahren oder Zusatzleistungen zu einer pauschalen Kette vermischt werden.
Nein. Die Kette ist ein strukturiertes Abrechnungsbeispiel. Jede Position, Alternative, Wiederholung und Auslage muss anhand der tatsächlichen Leistung, Dokumentation und Ausschlussbestimmungen geprüft werden.

Über den Autor
Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.
