Plastische Operation zur Korrektur der Ohrmuschelform

Abrechnungshinweise für Ästhetische und Plastische Medizin

FachgruppeÄsthetische und Plastische Medizin
KernpositionenGOÄ-Nr. 1636
Nur bei ZusatzleistungGOÄ-Nr. 444
GOÄ-Abrechnung für Plastische Operation zur Korrektur der Ohrmuschelform

Zweck und Anwendbarkeit

Wofür ist diese Ziffernkette gedacht?

Korrigiert Form, Stellung oder Größe der Ohrmuschel unter Erhalt stabiler Knorpelkonturen und möglichst unauffälliger Narben. Der Eingriff umfasst plastische Operation zur Korrektur der Ohrmuschelform.

Wann ist sie anwendbar?

Bei angeborener oder erworbener Ohrmuscheldeformität mit funktioneller oder erheblicher psychosozialer Belastung nach altersgerechter Aufklärung und Fotodokumentation. Erforderliche Kernleistung: Plastische Operation zur Korrektur der Ohrmuschelform; sie muss tatsächlich erbracht und dokumentiert sein. Grenze: Nur bei vollständiger plastischer Korrektur der Ohrmuschelform.

GOÄ-Ziffern und Voraussetzungen

PositionRolleEntscheidende Voraussetzung
GOÄ-Nr. 1636KernpositionPlastische Operation zur Korrektur der Ohrmuschelform. Nur bei vollständiger plastischer Korrektur der Ohrmuschelform; Seitenbezug dokumentieren.
GOÄ-Nr. 444Bedingt / alternativZuschlag bei ambulanter Durchführung von operativen Leistungen, die mit Punktzahlen von 800 bis 1199 Punkten bewertet sind. Nur bei ambulanter Durchführung und vollständig erfüllten Zuschlagsvoraussetzungen.

Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.

Abgrenzung zu ähnlichen Abrechnungsfällen

Davon abzugrenzen sind „Plastische Korrektur von Form, Größe und Stellung einer Ohrmuschel“ sowie „Einfache Otoplastik bei abstehendem Ohr mit Knorpelausschneidung“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.

Dokumentation für diesen Abrechnungsfall

GOÄ-Nr. 1636: Nur bei vollständiger plastischer Korrektur der Ohrmuschelform; Seitenbezug dokumentieren.

Typische Fehler in diesem Abrechnungsfall

1.

GOÄ-Nr. 444 wird angesetzt, obwohl die konkrete Zusatzvoraussetzung nicht belegt ist: Nur bei ambulanter Durchführung und vollständig erfüllten Zuschlagsvoraussetzungen.

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Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.