Welche GOÄ-Ziffer passt zum Quecksilber-Biomonitoring?
Stoffspezifische Laborabrechnung bei beruflicher Quecksilberexposition.

Welche GOÄ-Ziffern kommen bei Quecksilberexposition – Biomonitoring bei eigener Laborleistung in Betracht?
Die Quecksilberposition ist nur bei einer zur Expositionsform passenden Analytik berechnungsfähig. Die bloße Gefahrstoffbezeichnung genügt ohne Parameter, Material, Verfahren und eigene Leistung nicht.
| GOÄ-Ziffer | Rolle in der Kette | Abrechnungsentscheidung |
|---|---|---|
| GOÄ-Nr. 1 | Bedingte Zusatzposition | Nur bei tatsächlich erbrachter Beratung; neben Laborleistungen im Behandlungsfall nur einmal. |
| GOÄ-Nr. 4196 | Kernposition | Nur wenn Quecksilber-Parameter, Probenmaterial und Analyseverfahren zur konkreten Biomonitoring-Fragestellung passen und die Laborleistung zulässig selbst erbracht wird; Fremdlabor rechnet selbst. |
| GOÄ-Nr. 250 | Bedingte Zusatzposition | Nur bei tatsächlich eigener venöser Blutentnahme; nicht bei ausschließlich anderer Probengewinnung. |
| GOÄ-Nr. 3511 | Bedingte Zusatzposition | Nur bei zusätzlich tatsächlich durchgeführtem Reagenzträgertest. |
Keine Pauschale: „Kernposition“ bezeichnet nur die Rolle im Abrechnungsbeispiel. Auch eine Kernposition entfällt, wenn ihr Leistungsinhalt nicht vollständig erbracht wurde.
Wann sind die einzelnen Positionen bei Quecksilberexposition – Biomonitoring bei eigener Laborleistung berechnungsfähig?
Jede Ziffer wird getrennt anhand der tatsächlich dokumentierten Leistung beurteilt. Bedingte Positionen dürfen nicht allein aus dem arbeitsmedizinischen Anlass ergänzt werden.
GOÄ-Nr. 1: Bedingte Zusatzposition
Nur bei tatsächlich erbrachter Beratung; neben Laborleistungen im Behandlungsfall nur einmal.
Die Aufnahme in die Kette ersetzt weder die tatsächliche Leistungserbringung noch die Einzelprüfung der Leistungslegende.
GOÄ-Nr. 4196: Kernposition der Beispielkette
Nur wenn Quecksilber-Parameter, Probenmaterial und Analyseverfahren zur konkreten Biomonitoring-Fragestellung passen und die Laborleistung zulässig selbst erbracht wird; Fremdlabor rechnet selbst.
Die Aufnahme in die Kette ersetzt weder die tatsächliche Leistungserbringung noch die Einzelprüfung der Leistungslegende.
GOÄ-Nr. 250: Bedingte Zusatzposition
Nur bei tatsächlich eigener venöser Blutentnahme; nicht bei ausschließlich anderer Probengewinnung.
Die Aufnahme in die Kette ersetzt weder die tatsächliche Leistungserbringung noch die Einzelprüfung der Leistungslegende.
GOÄ-Nr. 3511: Bedingte Zusatzposition
Nur bei zusätzlich tatsächlich durchgeführtem Reagenzträgertest.
Die Aufnahme in die Kette ersetzt weder die tatsächliche Leistungserbringung noch die Einzelprüfung der Leistungslegende.
Wie grenzt sich Quecksilberexposition – Biomonitoring bei eigener Laborleistung von ähnlichen Untersuchungen ab?
Diese Seite konzentriert sich auf Quecksilber und seine Verbindungen. Blei, Arsen, Cadmium und Chrom werden nicht als Synonyme verwendet, sondern separat erläutert.
Arbeitsmedizinische Vorsorge und Eignungsbeurteilung verfolgen unterschiedliche Zwecke. Die aktuelle ArbMedVV sowie die Vertragsgrundlage sollten vor der Abrechnung geprüft werden.
Was sollte für Quecksilberexposition – Biomonitoring bei eigener Laborleistung dokumentiert werden?
Die Dokumentation sollte den Anlass, die eigenständigen Leistungsschritte und die entscheidenden Mess- oder Untersuchungsmerkmale erkennen lassen.
Form und Weg der Quecksilberexposition
konkret bestimmter Quecksilber-Parameter
geeignetes Probenmaterial und Analyseverfahren
Entnahmezeitpunkt sowie Eigen- oder Fremdlabor
Behandlungstag, medizinische Notwendigkeit und gegebenenfalls Faktorbegründung
Wie kann ein dokumentierter Fall für Quecksilberexposition – Biomonitoring bei eigener Laborleistung aussehen?
Dokumentierter Behandlungsablauf
Bei beruflichem Umgang mit Quecksilber wird eine zur Expositionsform passende Probe gewonnen und stoffspezifisch analysiert. Fremdlaborleistungen werden nicht als eigene Analytik übernommen.
Zu prüfende Positionen in diesem Beispiel:
Welche Abrechnungsfehler sind bei Quecksilberexposition – Biomonitoring bei eigener Laborleistung typisch?
1.
Fehler 1
Probenmaterial und Expositionsform werden bei der Ziffernauswahl nicht abgeglichen.
2.
Fehler 2
Die optionale Blutentnahme wird trotz ausschließlich anderer Probe berechnet.
3.
Fehler 3
Die gesamte Ziffernkette wird aus dem Anlass übernommen, ohne jede Position einzeln zu prüfen.
4.
Fehler 4
Bedingte Zusatzpositionen werden ohne eigene Leistung oder ausreichende Dokumentation ergänzt.
Welche arbeitsmedizinischen Abrechnungskombinationen sind fachlich verwandt?
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Die endgültige Rechnung richtet sich nach der tatsächlich erbrachten Leistung, der geltenden GOÄ und der konkreten Vertragsgrundlage.
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Kostenlos testenDie Quecksilberposition ist nur bei einer zur Expositionsform passenden Analytik berechnungsfähig. Die bloße Gefahrstoffbezeichnung genügt ohne Parameter, Material, Verfahren und eigene Leistung nicht.
Als Kernpositionen sind GOÄ-Nr. 4196 hinterlegt. Jede Position setzt die tatsächliche vollständige Leistung voraus.
Diese Seite konzentriert sich auf Quecksilber und seine Verbindungen. Blei, Arsen, Cadmium und Chrom werden nicht als Synonyme verwendet, sondern separat erläutert.
Nein. Die Kette ist ein Abrechnungsbeispiel. Jede Position muss tatsächlich erbracht, medizinisch erforderlich, vollständig dokumentiert und nach den Ausschlussbestimmungen berechnungsfähig sein.

Über den Autor
Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.
