Kardiale Reha – Belastungs-, Spiroergometrie- und orthostatische Leistungsdiagnostik

Abrechnungshinweise für Rehabilitation / Physikalische und Rehabilitative Medizin

FachgruppeRehabilitation / Physikalische und Rehabilitative Medizin
KernpositionenGOÄ-Nr. 652 und GOÄ-Nr. 606
Nur bei ZusatzleistungGOÄ-Nr. 600 und GOÄ-Nr. 75
GOÄ-Abrechnung für Kardiale Reha – Belastungs-, Spiroergometrie- und orthostatische Leistungsdiagnostik

Zweck und Anwendbarkeit

Wofür ist diese Ziffernkette gedacht?

Bestimmt kardiale, ventilatorische und muskuläre Begrenzungen der Belastbarkeit und liefert objektive Trainingsbereiche für die Rehabilitation. Die Abklärung umfasst belastungs-EKG und Spiroergometrische Untersuchung.

Wann ist sie anwendbar?

Bei ungeklärter oder kontrollbedürftiger Leistungsminderung mit ausreichender Testfähigkeit; Abbruchkriterien, maximale Ausbelastung und relevante Messparameter sind festzuhalten. Erforderliche Kernleistungen: Belastungs-EKG und Spiroergometrische Untersuchung; sie müssen tatsächlich erbracht und dokumentiert sein. Grenze: Nur bei eigenständiger vollständiger Leistung.

GOÄ-Ziffern und Voraussetzungen

PositionRolleEntscheidende Voraussetzung
GOÄ-Nr. 652KernpositionBelastungs-EKG. Nicht neben Nr. 650, 651 oder 653; nicht bloß für EKG-Überwachung einer anderen Belastungsuntersuchung.
GOÄ-Nr. 606KernpositionSpiroergometrische Untersuchung einschließlich vorausgegangener Ruhespirographie und gegebenenfalls Oxymetrie. Nur bei eigenständiger vollständiger Leistung.
GOÄ-Nr. 600Bedingt / alternativHerzfunktionsprüfung nach Schellong einschließlich graphischer Darstellung. Nur bei tatsächlich zusätzlicher orthostatischer Funktionsprüfung; Nr. 600 ist nicht neben Untersuchungsleistungen nach Nr. 5 bis 8 berechnungsfähig.
GOÄ-Nr. 75Bedingt / alternativAusführlicher schriftlicher Krankheits- und Befundbericht einschließlich Anamnese, Befunden und epikritischer Bewertung. Nur bei tatsächlich ausführlichem schriftlichem Bericht; ein einfacher Befundbericht oder die übliche Befundmitteilung genügt nicht.

Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.

Dokumentation für diesen Abrechnungsfall

GOÄ-Nummer 652: Belastungs-EKG; Nicht neben Nr. 650, 651 oder 653; nicht bloß für EKG-Überwachung einer anderen Belastungsuntersuchung..

GOÄ-Nummer 606: Spiroergometrische Untersuchung einschließlich vorausgegangener Ruhespirographie und gegebenenfalls Oxymetrie; Nur bei eigenständiger vollständiger Leistung..

GOÄ-Nummer 600: Herzfunktionsprüfung nach Schellong einschließlich graphischer Darstellung; Nur bei tatsächlich zusätzlicher orthostatischer Funktionsprüfung; Nr. 600 ist nicht neben Untersuchungsleistungen nach Nr. 5 bis 8 berechnungsfähig..

GOÄ-Nummer 75: Ausführlicher schriftlicher Krankheits- und Befundbericht einschließlich Anamnese, Befunden und epikritischer Bewertung; Nur bei tatsächlich ausführlichem schriftlichem Bericht; ein einfacher Befundbericht oder die übliche Befundmitteilung genügt nicht..

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Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.