Wie wird die Vorsorge bei Asbest- oder Quarzstaub nach GOÄ abgerechnet?

Pneumologische Vorsorge bei fibrogenen Stäuben mit strenger Trennung der Röntgenindikation.

EinordnungArbeitsmedizinische Vorsorge oder Abklärung
Nur bei ZusatzleistungGOÄ-Nr. 5137
PrüfmaßstabLeistungsinhalt vollständig erbracht und dokumentiert
Vor AbrechnungKostenträger und Vertragsgrundlage klären
GOÄ-Abrechnung für Fibrogene Stäube wie Quarz oder Asbest – Vorsorge mit Lungenfunktionsdiagnostik

Welche GOÄ-Ziffern kommen bei Fibrogene Stäube wie Quarz oder Asbest – Vorsorge mit Lungenfunktionsdiagnostik in Betracht?

Die pneumologische Basis besteht aus Beratung, Brustorganstatus und Lungenfunktion. Eine Röntgenaufnahme ist kein automatischer Bestandteil des Vorsorgeanlasses und benötigt eine eigenständige rechtfertigende Indikation.

GOÄ-ZifferRolle in der KetteAbrechnungsentscheidung
GOÄ-Nr. 1KernpositionVollständigen Leistungsinhalt im Einzelfall prüfen.
GOÄ-Nr. 7KernpositionNur bei vollständiger Untersuchung der Brustorgane.
GOÄ-Nr. 605KernpositionVollständigen Leistungsinhalt im Einzelfall prüfen.
GOÄ-Nr. 605aKernpositionNur bei tatsächlich dargestellter Fluss-Volumen-Kurve.
GOÄ-Nr. 5137Bedingte ZusatzpositionNur bei eigenständiger rechtfertigender Indikation nach Strahlenschutzrecht; nicht routinemäßig allein wegen des Vorsorgeanlasses.

Keine Pauschale: „Kernposition“ bezeichnet nur die Rolle im Abrechnungsbeispiel. Auch eine Kernposition entfällt, wenn ihr Leistungsinhalt nicht vollständig erbracht wurde.

Wann sind die einzelnen Positionen bei Fibrogene Stäube wie Quarz oder Asbest – Vorsorge mit Lungenfunktionsdiagnostik berechnungsfähig?

Jede Ziffer wird getrennt anhand der tatsächlich dokumentierten Leistung beurteilt. Bedingte Positionen dürfen nicht allein aus dem arbeitsmedizinischen Anlass ergänzt werden.

GOÄ-Nr. 1: Kernposition der Beispielkette

Nur bei vollständig erfülltem und dokumentiertem Leistungsinhalt.

Die Aufnahme in die Kette ersetzt weder die tatsächliche Leistungserbringung noch die Einzelprüfung der Leistungslegende.

GOÄ-Nr. 7: Kernposition der Beispielkette

Nur bei vollständiger Untersuchung der Brustorgane.

Die Aufnahme in die Kette ersetzt weder die tatsächliche Leistungserbringung noch die Einzelprüfung der Leistungslegende.

GOÄ-Nr. 605: Kernposition der Beispielkette

Nur bei vollständig erfülltem und dokumentiertem Leistungsinhalt.

Die Aufnahme in die Kette ersetzt weder die tatsächliche Leistungserbringung noch die Einzelprüfung der Leistungslegende.

GOÄ-Nr. 605a: Kernposition der Beispielkette

Nur bei tatsächlich dargestellter Fluss-Volumen-Kurve.

Die Aufnahme in die Kette ersetzt weder die tatsächliche Leistungserbringung noch die Einzelprüfung der Leistungslegende.

GOÄ-Nr. 5137: Bedingte Zusatzposition

Nur bei eigenständiger rechtfertigender Indikation nach Strahlenschutzrecht; nicht routinemäßig allein wegen des Vorsorgeanlasses.

Die Aufnahme in die Kette ersetzt weder die tatsächliche Leistungserbringung noch die Einzelprüfung der Leistungslegende.

Wie grenzt sich Fibrogene Stäube wie Quarz oder Asbest – Vorsorge mit Lungenfunktionsdiagnostik von ähnlichen Untersuchungen ab?

Der Artikel betrifft fibrogene Stäube und das Risiko von Pneumokoniosen. Holzstaub mit endoskopischer Nasenuntersuchung sowie allgemeine Atemwegsreizstoffe werden auf eigenen Seiten behandelt.

Arbeitsmedizinische Vorsorge und Eignungsbeurteilung verfolgen unterschiedliche Zwecke. Die aktuelle ArbMedVV sowie die Vertragsgrundlage sollten vor der Abrechnung geprüft werden.

Was sollte für Fibrogene Stäube wie Quarz oder Asbest – Vorsorge mit Lungenfunktionsdiagnostik dokumentiert werden?

Die Dokumentation sollte den Anlass, die eigenständigen Leistungsschritte und die entscheidenden Mess- oder Untersuchungsmerkmale erkennen lassen.

Art, Dauer und Intensität der Staubexposition

vollständiger Brustorganstatus

Ruhespirographie und Fluss-Volumen-Kurve

bei Bildgebung die eigenständige rechtfertigende Indikation

Behandlungstag, medizinische Notwendigkeit und gegebenenfalls Faktorbegründung

Wie kann ein dokumentierter Fall für Fibrogene Stäube wie Quarz oder Asbest – Vorsorge mit Lungenfunktionsdiagnostik aussehen?

Dokumentierter Behandlungsablauf

Bei langjähriger Quarzstaubexposition erfolgen Beratung, Brustorganstatus und Lungenfunktion. Eine Thoraxaufnahme wird nur bei zusätzlicher medizinischer Indikation veranlasst.


Zu prüfende Positionen in diesem Beispiel:

Welche Abrechnungsfehler sind bei Fibrogene Stäube wie Quarz oder Asbest – Vorsorge mit Lungenfunktionsdiagnostik typisch?

1.

Fehler 1

Röntgendiagnostik wird allein aus dem Stichwort Asbest oder Quarz abgeleitet.


2.

Fehler 2

Die Fluss-Volumen-Kurve wird ohne tatsächliche Darstellung mitberechnet.


3.

Fehler 3

Die gesamte Ziffernkette wird aus dem Anlass übernommen, ohne jede Position einzeln zu prüfen.


4.

Fehler 4

Bedingte Zusatzpositionen werden ohne eigene Leistung oder ausreichende Dokumentation ergänzt.

Welche arbeitsmedizinischen Abrechnungskombinationen sind fachlich verwandt?

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Die pneumologische Basis besteht aus Beratung, Brustorganstatus und Lungenfunktion. Eine Röntgenaufnahme ist kein automatischer Bestandteil des Vorsorgeanlasses und benötigt eine eigenständige rechtfertigende Indikation.

Als Kernpositionen sind GOÄ-Nr. 1, GOÄ-Nr. 7, GOÄ-Nr. 605 und GOÄ-Nr. 605a hinterlegt. Jede Position setzt die tatsächliche vollständige Leistung voraus.

Der Artikel betrifft fibrogene Stäube und das Risiko von Pneumokoniosen. Holzstaub mit endoskopischer Nasenuntersuchung sowie allgemeine Atemwegsreizstoffe werden auf eigenen Seiten behandelt.

Nein. Die Kette ist ein Abrechnungsbeispiel. Jede Position muss tatsächlich erbracht, medizinisch erforderlich, vollständig dokumentiert und nach den Ausschlussbestimmungen berechnungsfähig sein.

Autor des Artikels

Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.



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