Wie lässt sich „Einrichtung einer Endgliedfraktur am Finger oder einer Zehenfraktur“ nach GOÄ abrechnen?

Praxisleitfaden zur GOÄ-Abrechnung in der Chirurgie: Positionen, Voraussetzungen und Dokumentation für „Einrichtung einer Endgliedfraktur am Finger oder einer Zehenfraktur“.

FachgruppeChirurgie
KernpositionenGOÄ-Nr. 2337
Nur bei ZusatzleistungKeine zusätzlichen GOÄ-Positionen hinterlegt
PrüfmaßstabLeistungsinhalt, Ausschlüsse und Dokumentation einzeln prüfen
GOÄ-Abrechnung für Einrichtung einer Endgliedfraktur am Finger oder einer Zehenfraktur

Welche GOÄ-Ziffern kommen für „Einrichtung einer Endgliedfraktur am Finger oder einer Zehenfraktur“ in Betracht?

Für „Einrichtung einer Endgliedfraktur am Finger oder einer Zehenfraktur“ bildet GOÄ-Nr. 2337 die Kernleistung.

Im konkreten Fall stehen Endgliedfraktur Finger, Zehenfraktur Reposition, Fingerendglied Einrichtung im Mittelpunkt. Die Abrechnung richtet sich nach anatomischer Struktur, Lokalisation und Operationsziel. Eine bloße Freilegung oder ein methodisch notwendiger Teilschritt ist von einer selbständigen Sehnen-, Nerven-, Faszien- oder plastischen Leistung abzugrenzen.

PositionRolleEntscheidende Voraussetzung
GOÄ-Nr. 2337KernpositionEinrichtung gebrochener Endgliedknochen von Fingern oder von gebrochenen Zehenknochen

Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.

Wann sind die einzelnen Positionen für „Einrichtung einer Endgliedfraktur am Finger oder einer Zehenfraktur“ berechnungsfähig?

Jede Position ist anhand ihres vollständigen Leistungsinhalts und der konkret hinterlegten Abhängigkeiten zu beurteilen.

GOÄ 2337

Kernposition der Kombination

Einrichtung gebrochener Endgliedknochen von Fingern oder von gebrochenen Zehenknochen

Wie grenzt sich „Einrichtung einer Endgliedfraktur am Finger oder einer Zehenfraktur“ von ähnlichen Abrechnungsfällen ab?

Diese Seite beantwortet ausschließlich die Abrechnungsfrage zu „Einrichtung einer Endgliedfraktur am Finger oder einer Zehenfraktur“. Fachlich nah, aber nach Leistungsumfang getrennt zu prüfen, sind „Einrichtung einer Grund-/Mittelgliedfraktur am Finger oder Grosszehenfraktur“ und „Einrichtung einer Fingergrund-/Mittelglied- oder Grosszehenfraktur mit Osteosynthese“. Die eigene Seite jeder Variante verhindert, dass unterschiedliche Indikationen, Verfahren oder Zusatzleistungen zu einer pauschalen Kette vermischt werden.

Entscheidend ist nicht nur die Diagnose oder Behandlungsbezeichnung, sondern welcher Leistungsumfang im konkreten Fall vollständig erbracht wurde.

Was sollte für die Abrechnung von „Einrichtung einer Endgliedfraktur am Finger oder einer Zehenfraktur“ dokumentiert werden?

betroffene Hand oder Fußseite, Finger beziehungsweise Zehe, anatomische Struktur, Funktionsbefund, Operationsziel und einzelne Rekonstruktionsschritte.

Klinischer Bezug der Dokumentation: Endgliedfraktur Finger, Zehenfraktur Reposition, Fingerendglied Einrichtung.

GOÄ-Nr. 2337: vollständige Durchführung und patientenbezogene Befunddokumentation.

Behandlungstag, Leistungserbringer und Zuordnung jeder Position zum konkret dokumentierten Leistungsabschnitt.

Wie kann ein konkreter Leistungsablauf für „Einrichtung einer Endgliedfraktur am Finger oder einer Zehenfraktur“ aussehen?

Dokumentierter Beispielfall

Dokumentierter Beispielfall: Einrichtung einer Endgliedfraktur am Finger oder einer Zehenfraktur. GOÄ-Nr. 2337 wird mit dem vollständigen Leistungsinhalt dokumentiert.


Aus diesem Ablauf dürfen nur die Positionen übernommen werden, deren Voraussetzungen in der Dokumentation tatsächlich belegt sind.

Welche Abrechnungsfehler sollten für „Einrichtung einer Endgliedfraktur am Finger oder einer Zehenfraktur“ vermieden werden?

1.

Prüfpunkt 1

Methodisch notwendige Freilegungs-, Lösungs- oder Verschlussschritte werden zusätzlich zur operativen Zielleistung berechnet.


2.

Prüfpunkt 2

Die Positionen 2337 werden nur anhand der Behandlungsbezeichnung statt anhand ihrer vollständigen Leistungslegenden ausgewählt.


3.

Prüfpunkt 3

„Einrichtung einer Endgliedfraktur am Finger oder einer Zehenfraktur“ wird mit einer fachlich verwandten, aber im Leistungsumfang abweichenden Kombination gleichgesetzt.


4.

Prüfpunkt 4

Die vollständige Ziffernkette wird aus dem Titel übernommen, ohne jede Position und Alternative einzeln zu prüfen.

Welche Chirurgie-Abrechnungskombinationen sind fachlich verwandt?

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Einrichtung einer Grund-/Mittelgliedfraktur am Finger oder Grosszehenfraktur

Dazu gehören:

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Einrichtung einer Patella- oder Unterschenkelfraktur

Dazu gehören:

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Einrichtung eines gebrochenen Oberarmknochens

Dazu gehören:

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Einrichtung eines gebrochenen Schluesselbeins

Dazu gehören:

Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.

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Für „Einrichtung einer Endgliedfraktur am Finger oder einer Zehenfraktur“ bildet GOÄ-Nr. 2337 die Kernleistung.

Als Kernpositionen nennt die Kombination GOÄ-Nr. 2337. Auch diese Positionen sind nur bei vollständig erbrachtem Leistungsinhalt berechnungsfähig.

Diese Seite beantwortet ausschließlich die Abrechnungsfrage zu „Einrichtung einer Endgliedfraktur am Finger oder einer Zehenfraktur“. Fachlich nah, aber nach Leistungsumfang getrennt zu prüfen, sind „Einrichtung einer Grund-/Mittelgliedfraktur am Finger oder Grosszehenfraktur“ und „Einrichtung einer Fingergrund-/Mittelglied- oder Grosszehenfraktur mit Osteosynthese“. Die eigene Seite jeder Variante verhindert, dass unterschiedliche Indikationen, Verfahren oder Zusatzleistungen zu einer pauschalen Kette vermischt werden.

Nein. Die Kette ist ein strukturiertes Abrechnungsbeispiel. Jede Position, Alternative, Wiederholung und Auslage muss anhand der tatsächlichen Leistung, Dokumentation und Ausschlussbestimmungen geprüft werden.

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Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.



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