Kalibrierung der weiblichen Harnröhre

Urologie · Harnröhre und äußeres Genitale

FachgruppeUrologie
ThemenbereichHarnröhre und äußeres Genitale
KernpositionenGOÄ-Nr. 1709
Nur bei ZusatzleistungGOÄ-Nr. 5, GOÄ-Nr. 3511 und GOÄ-Nr. 1791
GOÄ-Abrechnung für Kalibrierung der weiblichen Harnröhre

Zweck und Anwendbarkeit

Wofür ist diese Ziffernkette gedacht?

Lokalisiert und behandelt eine Harnröhrenenge beziehungsweise intraluminale Pathologie, um einen druckarmen, sicheren Harnabfluss wiederherzustellen. Die Versorgung umfasst kalibrierung der weiblichen Harnröhre.

Wann ist sie anwendbar?

Bei abgeschwächtem Harnstrahl, Restharn, rezidivierender Infektion oder instrumentell gesicherter Stenose; Kalibrierung, Endoskopie und Inzision sind indikationsabhängig zu wählen. Erforderliche Kernleistung: Kalibrierung der weiblichen Harnröhre; sie muss tatsächlich erbracht und dokumentiert sein.

GOÄ-Ziffern und Voraussetzungen

PositionRolleEntscheidende Voraussetzung
GOÄ-Nr. 1709KernpositionKalibrierung der weiblichen Harnröhre
GOÄ-Nr. 5Bedingt / alternativSymptombezogene Untersuchung
GOÄ-Nr. 3511Bedingt / alternativUntersuchung eines Körpermaterials mit vorgefertigtem Reagenzträger, z. B. Urinteststreifen
GOÄ-Nr. 1791Bedingt / alternativTonographische Blasenuntersuchung und/oder Schließmuskelfunktionsprüfung einschließlich Katheterisierung

Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.

Abgrenzung zu ähnlichen Abrechnungsfällen

Davon abzugrenzen sind „Kalibrierung der männlichen Harnröhre“ sowie „Dehnung der weiblichen Harnröhre“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.

Dokumentation für diesen Abrechnungsfall

Organ, Seite, Indikation, Zugangsweg, Untersuchungs- oder Operationstechnik, Befund und Proben beziehungsweise Implantate

GOÄ-Nr. 1709: Kalibrierung der weiblichen Harnröhre

Indikation

Kaliber und Widerstand

Kontinenz-/Miktionsbefund

Typische Fehler in diesem Abrechnungsfall

1.

GOÄ-Nr. 5 wird angesetzt, obwohl die konkrete Zusatzvoraussetzung nicht belegt ist: Symptombezogene Untersuchung

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Autor des Artikels

Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.