Herzkathetergestützte Kontrastmitteleinbringung zur selektiven Koronarangiographie

Abrechnungshinweise für Innere Medizin

FachgruppeInnere Medizin
KernpositionenGOÄ-Nr. 360
Nur bei ZusatzleistungGOÄ-Nr. 361
GOÄ-Abrechnung für Herzkathetergestützte Kontrastmitteleinbringung zur selektiven Koronarangiographie

Zweck und Anwendbarkeit

Wofür ist diese Ziffernkette gedacht?

Stellt Herzhöhlen und herznahe Gefäße kontrastgestützt dar und liefert anatomische sowie hämodynamische Informationen für eine invasive Therapieentscheidung. Die Bildgebung umfasst herzkathetergestützte Kontrastmitteleinbringung zur selektiven Koronarangiographie.

Wann ist sie anwendbar?

Bei konkreter angeborener, struktureller oder vaskulärer Fragestellung im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung; untersuchte Herzhälfte und tatsächliche Kontrastserie sind maßgeblich. Bei Varianten gilt: Nur tatsächlich erbrachte und dokumentierte Kernleistungen ansetzen: Herzkathetergestützte Kontrastmitteleinbringung zur selektiven Koronarangiographie.

GOÄ-Ziffern und Voraussetzungen

PositionRolleEntscheidende Voraussetzung
GOÄ-Nr. 360KernpositionHerzkathetereinbringung und intraarterielle Kontrastmitteleinbringung nach selektiver Katheterplatzierung zur Koronarangiographie einschließlich Röntgen- und EKG-Kontrolle, je Sitzung. Je Sitzung einmal; nicht neben 626 oder 627.
GOÄ-Nr. 361Bedingt / alternativKontrastmitteleinbringung nach erneuter Herzkathetereinbringung zur Sondierung eines weiteren Gefäßes. Nur im Anschluss an 360 und je Sitzung höchstens zweimal.

Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.

Weitere Angaben zu den Positionen

GOÄ 361

Bedingte oder alternative Position

Anzahl: 1

Dokumentation für diesen Abrechnungsfall

GOÄ-Nummer 360: Herzkathetereinbringung und intraarterielle Kontrastmitteleinbringung nach selektiver Katheterplatzierung zur Koronarangiographie einschließlich Röntgen- und EKG-Kontrolle, je Sitzung; Je Sitzung einmal; nicht neben 626 oder 627..

GOÄ-Nummer 361: Kontrastmitteleinbringung nach erneuter Herzkathetereinbringung zur Sondierung eines weiteren Gefäßes; Nur im Anschluss an 360 und je Sitzung höchstens zweimal..

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Autor des Artikels

Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.