Welche GOÄ-Ziffern sind für „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“ berechnungsfähig?

Praxisleitfaden zur GOÄ-Abrechnung in der Fachgruppe Radiologie für das Thema „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“.

FachgruppeRadiologie
ThemenbereichKonventionelle Radiologie – Gastrointestinaltrakt
KernpositionenGOÄ-Nr. 5158
Nur bei ZusatzleistungGOÄ-Nr. 5159 und GOÄ-Nr. 5298
PrüfmaßstabLeistungsinhalt, Ausschlüsse und Dokumentation einzeln prüfen
GOÄ-Abrechnung für Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet

Welche GOÄ-Ziffern kommen für „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“ in Betracht?

Für „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“ führt die Kette GOÄ-Nr. 5158 als Kernposition. GOÄ-Nr. 5159 und GOÄ-Nr. 5298 kommen nur bei zusätzlichem oder alternativem Leistungsinhalt in Betracht.

Bei der Abrechnung von „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“ stehen Magen, Duodenum, Doppelkontrast, Dünndarmpassage. Für die Abrechnungsentscheidung sind insbesondere Modalität, Körperregion, Zahl der Ebenen oder Serien, Kontrastmittelphase, interventionelle Zusatzleistung und modalitätsspezifische Höchstwerte maßgeblich. Der Titel der Behandlung ersetzt keinen dieser Leistungsnachweise.

PositionRolleEntscheidende Voraussetzung
GOÄ-Nr. 5158KernpositionKontrastuntersuchung des oberen Verdauungstrakts einschließlich Doppelkontrastdarstellung und Durchleuchtung, gegebenenfalls einschließlich Nr. 5150
GOÄ-Nr. 5159Bedingt / alternativNur bei tatsächlich durchgeführter weiterführender Passage.
GOÄ-Nr. 5298Bedingt / alternativNur bei digitaler Radiographie und nur zu einer zuschlagsfähigen Röntgenleistung; einmal je zuschlagsfähiger Leistung entsprechend den GOÄ-Bestimmungen.

Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.

Wann sind die einzelnen Positionen für „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“ berechnungsfähig?

Jede Position ist anhand ihres vollständigen Leistungsinhalts und der konkret hinterlegten Abhängigkeiten zu beurteilen.

GOÄ 5158

Kernposition der Kombination

Kontrastuntersuchung des oberen Verdauungstrakts einschließlich Doppelkontrastdarstellung und Durchleuchtung, gegebenenfalls einschließlich Nr. 5150

GOÄ 5159

Bedingte oder alternative Position

Nur bei tatsächlich durchgeführter weiterführender Passage.

GOÄ 5298

Bedingte oder alternative Position

Nur bei digitaler Radiographie und nur zu einer zuschlagsfähigen Röntgenleistung; einmal je zuschlagsfähiger Leistung entsprechend den GOÄ-Bestimmungen.

Welche Abrechnungspfade und Sonderregeln gelten für „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“?

Besondere Dokumentationsvorgaben

Kontrasttechnik
Darstellung bis zur Zielregion
Befund

Wie grenzt sich „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“ von ähnlichen Abrechnungsfällen ab?

Dieser Artikel behandelt gezielt „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“ und nicht einen allgemeinen Sammelblock dieser Fachgruppe. Davon abzugrenzen sind „Oberer Verdauungstrakt – Monokontrastuntersuchung“ sowie „Kolon – Doppelkontrastuntersuchung“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.

Entscheidend ist nicht nur die Diagnose oder Behandlungsbezeichnung, sondern welcher Leistungsumfang im konkreten Fall vollständig erbracht wurde.

Was sollte für die Abrechnung von „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“ dokumentiert werden?

Behandlungsanlass und konkrete fachliche Fragestellung: Magen, Duodenum, Doppelkontrast, Dünndarmpassage

rechtfertigende Indikation, Modalität, Region und Seite, Ebenen beziehungsweise Sequenzen, Kontrastmittel und eigenständige Interventionen

GOÄ-Nr. 5158: Kontrastuntersuchung des oberen Verdauungstrakts einschließlich Doppelkontrastdarstellung und Durchleuchtung, gegebenenfalls einschließlich Nr. 5150

Kontrasttechnik

Darstellung bis zur Zielregion

Befund

Behandlungstag, eigenständige Leistungsschritte und die Zuordnung jeder Position zur tatsächlichen Dokumentation

Wie kann ein konkreter Leistungsablauf für „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“ aussehen?

Dokumentierter Beispielfall

Der Beispielfall dokumentiert „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“. Vollständig erbracht und getrennt dokumentiert werden GOÄ-Nr. 5158 (Kontrastuntersuchung des oberen Verdauungstrakts einschließlich Doppelkontrastdarstellung und Durchleuchtung,…). Für die bedingte Position GOÄ-Nr. 5159 gilt zusätzlich: Nur bei tatsächlich durchgeführter weiterführender Passage.


Aus diesem Ablauf dürfen nur die Positionen übernommen werden, deren Voraussetzungen in der Dokumentation tatsächlich belegt sind.

Welche Abrechnungsfehler sollten für „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“ vermieden werden?

1.

Prüfpunkt 1

Weitere Ebenen, Regionen, Kontrastmittel- oder Interventionspositionen dürfen nicht aus der Untersuchungsbezeichnung, sondern nur aus dem dokumentierten Protokoll folgen.


2.

Prüfpunkt 2

GOÄ-Nr. 5159 wird angesetzt, obwohl die konkrete Zusatzvoraussetzung nicht belegt ist: Nur bei tatsächlich durchgeführter weiterführender Passage.


3.

Prüfpunkt 3

Bei „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“ werden Kern-, Zusatz- und Alternativpositionen nicht getrennt beurteilt.


4.

Prüfpunkt 4

Die vollständige Ziffernkette wird aus dem Titel übernommen, ohne jede Position und Alternative einzeln zu prüfen.

Welche Radiologie-Abrechnungskombinationen sind fachlich verwandt?

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Oberer Verdauungstrakt – Monokontrastuntersuchung

Dazu gehören:

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Kolon – Doppelkontrastuntersuchung

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Dünndarm – Enteroklysma

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Kolon – Monokontrastuntersuchung

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Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.

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Für „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“ führt die Kette GOÄ-Nr. 5158 als Kernposition. GOÄ-Nr. 5159 und GOÄ-Nr. 5298 kommen nur bei zusätzlichem oder alternativem Leistungsinhalt in Betracht.

Als Kernpositionen nennt die Kombination GOÄ-Nr. 5158. Auch diese Positionen sind nur bei vollständig erbrachtem Leistungsinhalt berechnungsfähig.

Dieser Artikel behandelt gezielt „Oberer Verdauungstrakt – Doppelkontrast mit möglicher Erweiterung bis zum Ileozökalgebiet“ und nicht einen allgemeinen Sammelblock dieser Fachgruppe. Davon abzugrenzen sind „Oberer Verdauungstrakt – Monokontrastuntersuchung“ sowie „Kolon – Doppelkontrastuntersuchung“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.

Nein. Die Kette ist ein strukturiertes Abrechnungsbeispiel. Jede Position, Alternative, Wiederholung und Auslage muss anhand der tatsächlichen Leistung, Dokumentation und Ausschlussbestimmungen geprüft werden.

Autor des Artikels

Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.



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