Welche GOÄ-Ziffern sind für „Meatusstriktur – plastische Versorgung“ berechnungsfähig?
Praxisleitfaden zur GOÄ-Abrechnung in der Fachgruppe Urologie für das Thema „Meatusstriktur – plastische Versorgung“.

Welche GOÄ-Ziffern kommen für „Meatusstriktur – plastische Versorgung“ in Betracht?
Für „Meatusstriktur – plastische Versorgung“ führt die Kette GOÄ-Nr. 1738 als Kernposition. Weitere GOÄ-Zusatzpositionen sind nicht pauschal hinterlegt.
Bei der Abrechnung von „Meatusstriktur – plastische Versorgung“ stehen Meatusstriktur, Meatusplastik. Für die Abrechnungsentscheidung sind insbesondere betroffenes Organ und Seite, diagnostischer oder operativer Zugangsweg, Endoskopie, Funktionsmessung, Probengewinnung und selbständige Behandlungsschritte maßgeblich. Der Titel der Behandlung ersetzt keinen dieser Leistungsnachweise.
| Position | Rolle | Entscheidende Voraussetzung |
|---|---|---|
| GOÄ-Nr. 1738 | Kernposition | Plastische Versorgung einer Meatusstriktur |
Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.
Wann sind die einzelnen Positionen für „Meatusstriktur – plastische Versorgung“ berechnungsfähig?
Jede Position ist anhand ihres vollständigen Leistungsinhalts und der konkret hinterlegten Abhängigkeiten zu beurteilen.
Kernposition der Kombination
Plastische Versorgung einer Meatusstriktur
Welche Abrechnungspfade und Sonderregeln gelten für „Meatusstriktur – plastische Versorgung“?
Besondere Dokumentationsvorgaben
Wie grenzt sich „Meatusstriktur – plastische Versorgung“ von ähnlichen Abrechnungsfällen ab?
Dieser Artikel behandelt gezielt „Meatusstriktur – plastische Versorgung“ und nicht einen allgemeinen Sammelblock dieser Fachgruppe. Davon abzugrenzen sind „Balanitis/Balanoposthitis – Untersuchung und mikrobiologischer Abstrich“ sowie „Dehnung der männlichen Harnröhre – einfache Bougierung“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.
Entscheidend ist nicht nur die Diagnose oder Behandlungsbezeichnung, sondern welcher Leistungsumfang im konkreten Fall vollständig erbracht wurde.
Was sollte für die Abrechnung von „Meatusstriktur – plastische Versorgung“ dokumentiert werden?
Behandlungsanlass und konkrete fachliche Fragestellung: Meatusstriktur, Meatusplastik
Organ, Seite, Indikation, Zugangsweg, Untersuchungs- oder Operationstechnik, Befund und Proben beziehungsweise Implantate
GOÄ-Nr. 1738: Plastische Versorgung einer Meatusstriktur
Strikturausmaß
plastische Technik
Katheter
Behandlungstag, eigenständige Leistungsschritte und die Zuordnung jeder Position zur tatsächlichen Dokumentation
Wie kann ein konkreter Leistungsablauf für „Meatusstriktur – plastische Versorgung“ aussehen?
Dokumentierter Beispielfall
Der Beispielfall dokumentiert „Meatusstriktur – plastische Versorgung“. Vollständig erbracht und getrennt dokumentiert werden GOÄ-Nr. 1738 (Plastische Versorgung einer Meatusstriktur). Nicht erbrachte Zusatzleistungen werden nicht aus der Behandlungsbezeichnung ergänzt.
Aus diesem Ablauf dürfen nur die Positionen übernommen werden, deren Voraussetzungen in der Dokumentation tatsächlich belegt sind.
Welche Abrechnungsfehler sollten für „Meatusstriktur – plastische Versorgung“ vermieden werden?
1.
Prüfpunkt 1
Diagnostische und operative Endoskopie, Zugangsleistungen, Probenentnahme und Nachbehandlung sind nur bei jeweils selbständig erfülltem Leistungsinhalt kombinierbar.
2.
Prüfpunkt 2
Eine Kernposition wird allein aus dem Behandlungstitel abgeleitet, obwohl ihr vollständiger Leistungsinhalt nicht dokumentiert ist.
3.
Prüfpunkt 3
Bei „Meatusstriktur – plastische Versorgung“ werden Kern-, Zusatz- und Alternativpositionen nicht getrennt beurteilt.
4.
Prüfpunkt 4
Die vollständige Ziffernkette wird aus dem Titel übernommen, ohne jede Position und Alternative einzeln zu prüfen.
Welche Urologie-Abrechnungskombinationen sind fachlich verwandt?
Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage
Balanitis/Balanoposthitis – Untersuchung und mikrobiologischer Abstrich
Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage
Dehnung der männlichen Harnröhre – einfache Bougierung
Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage
Dehnung der weiblichen Harnröhre
Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.
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Als Kernpositionen nennt die Kombination GOÄ-Nr. 1738. Auch diese Positionen sind nur bei vollständig erbrachtem Leistungsinhalt berechnungsfähig.
Dieser Artikel behandelt gezielt „Meatusstriktur – plastische Versorgung“ und nicht einen allgemeinen Sammelblock dieser Fachgruppe. Davon abzugrenzen sind „Balanitis/Balanoposthitis – Untersuchung und mikrobiologischer Abstrich“ sowie „Dehnung der männlichen Harnröhre – einfache Bougierung“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.
Nein. Die Kette ist ein strukturiertes Abrechnungsbeispiel. Jede Position, Alternative, Wiederholung und Auslage muss anhand der tatsächlichen Leistung, Dokumentation und Ausschlussbestimmungen geprüft werden.

Über den Autor
Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.
