Welche GOÄ-Ziffern sind für „Vollständige Adaptometrie – zeitlicher Ablauf der Hell-/Dunkeladaptation“ berechnungsfähig?
Praxisleitfaden zur GOÄ-Abrechnung in der Fachgruppe Augenheilkunde für das Thema „Vollständige Adaptometrie – zeitlicher Ablauf der Hell-/Dunkeladaptation“.

Welche GOÄ-Ziffern kommen für „Vollständige Adaptometrie – zeitlicher Ablauf der Hell-/Dunkeladaptation“ in Betracht?
Für „Vollständige Adaptometrie – zeitlicher Ablauf der Hell-/Dunkeladaptation“ führt die Kette GOÄ-Nr. 1233 als Kernposition. GOÄ-Nr. 1 und GOÄ-Nr. 1237 kommen nur bei zusätzlichem oder alternativem Leistungsinhalt in Betracht.
Bei der Abrechnung von „Vollständige Adaptometrie – zeitlicher Ablauf der Hell-/Dunkeladaptation“ stehen Adaptometrie, Dunkeladaptation, Netzhautdystrophie. Für die Abrechnungsentscheidung sind insbesondere untersuchtes Auge, Ein- oder Beidseitigkeit, Messverfahren, operative Teilschritte und gegenseitige Leistungsausschlüsse maßgeblich. Der Titel der Behandlung ersetzt keinen dieser Leistungsnachweise.
| Position | Rolle | Entscheidende Voraussetzung |
|---|---|---|
| GOÄ-Nr. 1 | Bedingt / alternativ | Nur bei eigenständigem Beratungsinhalt; allgemeine Bestimmungen des Behandlungsfalls beachten. |
| GOÄ-Nr. 1233 | Kernposition | Vollständige Untersuchung des zeitlichen Ablaufs der Adaptation |
| GOÄ-Nr. 1237 | Bedingt / alternativ | Elektroretinographische und/oder elektrookulographische Untersuchung |
Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.
Wann sind die einzelnen Positionen für „Vollständige Adaptometrie – zeitlicher Ablauf der Hell-/Dunkeladaptation“ berechnungsfähig?
Jede Position ist anhand ihres vollständigen Leistungsinhalts und der konkret hinterlegten Abhängigkeiten zu beurteilen.
Bedingte oder alternative Position
Nur bei eigenständigem Beratungsinhalt; allgemeine Bestimmungen des Behandlungsfalls beachten.
Kernposition der Kombination
Vollständige Untersuchung des zeitlichen Ablaufs der Adaptation
Bedingte oder alternative Position
Elektroretinographische und/oder elektrookulographische Untersuchung
Welche Abrechnungspfade und Sonderregeln gelten für „Vollständige Adaptometrie – zeitlicher Ablauf der Hell-/Dunkeladaptation“?
Hinweise zur Kombination
Besondere Dokumentationsvorgaben
Wie grenzt sich „Vollständige Adaptometrie – zeitlicher Ablauf der Hell-/Dunkeladaptation“ von ähnlichen Abrechnungsfällen ab?
Dieser Artikel behandelt gezielt „Vollständige Adaptometrie – zeitlicher Ablauf der Hell-/Dunkeladaptation“ und nicht einen allgemeinen Sammelblock dieser Fachgruppe. Davon abzugrenzen sind „Netzhautdystrophie – ERG/EOG und Fundusdiagnostik“ sowie „Dämmerungssehen und Blendempfindlichkeit – vollständige Adaptationsdiagnostik“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.
Entscheidend ist nicht nur die Diagnose oder Behandlungsbezeichnung, sondern welcher Leistungsumfang im konkreten Fall vollständig erbracht wurde.
Was sollte für die Abrechnung von „Vollständige Adaptometrie – zeitlicher Ablauf der Hell-/Dunkeladaptation“ dokumentiert werden?
Behandlungsanlass und konkrete fachliche Fragestellung: Adaptometrie, Dunkeladaptation, Netzhautdystrophie
Auge beziehungsweise Seite, Mess- oder Operationstechnik, Befund und Umfang jedes selbständigen Teilschritts
GOÄ-Nr. 1233: Vollständige Untersuchung des zeitlichen Ablaufs der Adaptation
vollständige Adaptationskurve
Schwellenverlauf
Indikation
Behandlungstag, eigenständige Leistungsschritte und die Zuordnung jeder Position zur tatsächlichen Dokumentation
Wie kann ein konkreter Leistungsablauf für „Vollständige Adaptometrie – zeitlicher Ablauf der Hell-/Dunkeladaptation“ aussehen?
Dokumentierter Beispielfall
Der Beispielfall dokumentiert „Vollständige Adaptometrie – zeitlicher Ablauf der Hell-/Dunkeladaptation“. Vollständig erbracht und getrennt dokumentiert werden GOÄ-Nr. 1233 (Vollständige Untersuchung des zeitlichen Ablaufs der Adaptation). Für die bedingte Position GOÄ-Nr. 1 gilt zusätzlich: Nur bei eigenständigem Beratungsinhalt; allgemeine Bestimmungen des Behandlungsfalls beachten.
Aus diesem Ablauf dürfen nur die Positionen übernommen werden, deren Voraussetzungen in der Dokumentation tatsächlich belegt sind.
Welche Abrechnungsfehler sollten für „Vollständige Adaptometrie – zeitlicher Ablauf der Hell-/Dunkeladaptation“ vermieden werden?
1.
Prüfpunkt 1
Ein- und beidseitige Leistungen sowie alternative ophthalmologische Verfahren dürfen nicht ohne Prüfung der jeweiligen Leistungslegende addiert werden.
2.
Prüfpunkt 2
GOÄ-Nr. 1 wird angesetzt, obwohl die konkrete Zusatzvoraussetzung nicht belegt ist: Nur bei eigenständigem Beratungsinhalt; allgemeine Bestimmungen des Behandlungsfalls beachten.
3.
Prüfpunkt 3
Bei „Vollständige Adaptometrie – zeitlicher Ablauf der Hell-/Dunkeladaptation“ werden Kern-, Zusatz- und Alternativpositionen nicht getrennt beurteilt.
4.
Prüfpunkt 4
Die vollständige Ziffernkette wird aus dem Titel übernommen, ohne jede Position und Alternative einzeln zu prüfen.
Welche Augenheilkunde-Abrechnungskombinationen sind fachlich verwandt?
Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage
Netzhautdystrophie – ERG/EOG und Fundusdiagnostik
Dazu gehören:
Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage
Dämmerungssehen und Blendempfindlichkeit – vollständige Adaptationsdiagnostik
Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage
Farbsinnstörung – Farbtafeln und Anomaloskop
Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage
Glaukom – rechnergestützte statische Rasterperimetrie
Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.
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Als Kernpositionen nennt die Kombination GOÄ-Nr. 1233. Auch diese Positionen sind nur bei vollständig erbrachtem Leistungsinhalt berechnungsfähig.
Dieser Artikel behandelt gezielt „Vollständige Adaptometrie – zeitlicher Ablauf der Hell-/Dunkeladaptation“ und nicht einen allgemeinen Sammelblock dieser Fachgruppe. Davon abzugrenzen sind „Netzhautdystrophie – ERG/EOG und Fundusdiagnostik“ sowie „Dämmerungssehen und Blendempfindlichkeit – vollständige Adaptationsdiagnostik“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.
Nein. Die Kette ist ein strukturiertes Abrechnungsbeispiel. Jede Position, Alternative, Wiederholung und Auslage muss anhand der tatsächlichen Leistung, Dokumentation und Ausschlussbestimmungen geprüft werden.

Über den Autor
Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.
