Offenwinkelglaukom – Lasertrabekuloplastik

Augenheilkunde · Glaukom

FachgruppeAugenheilkunde
ThemenbereichGlaukom
KernpositionenGOÄ-Nr. 1360 und GOÄ-Nr. 1241
GOÄ-Abrechnung für Offenwinkelglaukom – Lasertrabekuloplastik

Zweck und Anwendbarkeit

Wofür ist diese Ziffernkette gedacht?

Senkt einen unzureichend kontrollierten Augeninnendruck durch Verbesserung des Kammerwasserabflusses oder Verminderung seiner Produktion und soll eine weitere Schädigung des Sehnervs verhindern. Der Eingriff umfasst lasertrabekuloplastik.

Wann ist sie anwendbar?

Bei gesichertem Glaukom mit trotz geeigneter medikamentöser Behandlung unzureichendem Zieldruck, Unverträglichkeit oder fortschreitendem Sehnervschaden; Verfahrenswahl richtet sich nach Kammerwinkel, Sehpotenzial, Voroperationen und erforderlichem Druckniveau. Erforderliche Kernleistungen: Lasertrabekuloplastik; sie müssen tatsächlich erbracht und dokumentiert sein.

GOÄ-Ziffern und Voraussetzungen

PositionRolleEntscheidende Voraussetzung
GOÄ-Nr. 1360KernpositionLasertrabekuloplastik bei Glaukom
GOÄ-Nr. 1241KernpositionGonioskopie
GOÄ-Nr. 1256Bedingt / alternativTonometrische Untersuchung mit Applanationstonometer
GOÄ-Nr. A7013-RASTERPERIMETRIEBedingt / alternativRechnergestützte statische Rasterperimetrie einschließlich Dokumentation

Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.

Weitere Angaben zu den Positionen

GOÄ A7013-RASTERPERIMETRIE

Bedingte oder alternative Position

Analog bewertet zu: 1227

Abgrenzung zu ähnlichen Abrechnungsfällen

Davon abzugrenzen sind „Glaukomverdacht – Kammerwinkel, Applanationstonometrie, Pachymetrie und OCT“ sowie „Akuter Winkelblock – Notfalldiagnostik und Vorderkammerentlastung“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.

Dokumentation für diesen Abrechnungsfall

Auge beziehungsweise Seite, Mess- oder Operationstechnik, Befund und Umfang jedes selbständigen Teilschritts

GOÄ-Nr. 1360: Lasertrabekuloplastik bei Glaukom

GOÄ-Nr. 1241: Gonioskopie

Indikation

behandeltes Auge/Quadranten

Laserparameter

Druckverlauf

Typische Fehler in diesem Abrechnungsfall

1.

GOÄ-Nr. 1256 wird angesetzt, obwohl die konkrete Zusatzvoraussetzung nicht belegt ist: Tonometrische Untersuchung mit Applanationstonometer

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Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.