Welche GOÄ-Ziffern sind für „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“ berechnungsfähig?

Praxisleitfaden zur GOÄ-Abrechnung in der Fachgruppe Urologie für das Thema „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“.

FachgruppeUrologie
ThemenbereichAndrologie und Sexualmedizin
KernpositionenGOÄ-Nr. 1752
Nur bei ZusatzleistungKeine zusätzlichen GOÄ-Positionen hinterlegt
PrüfmaßstabLeistungsinhalt, Ausschlüsse und Dokumentation einzeln prüfen
GOÄ-Abrechnung für Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese

Welche GOÄ-Ziffern kommen für „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“ in Betracht?

Für „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“ führt die Kette GOÄ-Nr. 1752 als Kernposition. Weitere GOÄ-Zusatzpositionen sind nicht pauschal hinterlegt.

Bei der Abrechnung von „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“ stehen Penisprothese, Implantat, Erektile Dysfunktion. Für die Abrechnungsentscheidung sind insbesondere betroffenes Organ und Seite, diagnostischer oder operativer Zugangsweg, Endoskopie, Funktionsmessung, Probengewinnung und selbständige Behandlungsschritte maßgeblich. Der Titel der Behandlung ersetzt keinen dieser Leistungsnachweise.

PositionRolleEntscheidende Voraussetzung
GOÄ-Nr. 1752KernpositionImplantation einer hydraulisch regulierbaren Penis-Stützprothese

Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.

Wann sind die einzelnen Positionen für „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“ berechnungsfähig?

Jede Position ist anhand ihres vollständigen Leistungsinhalts und der konkret hinterlegten Abhängigkeiten zu beurteilen.

GOÄ 1752

Kernposition der Kombination

Implantation einer hydraulisch regulierbaren Penis-Stützprothese

Welche Abrechnungspfade und Sonderregeln gelten für „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“?

Besondere Dokumentationsvorgaben

Therapieversagen konservativer Verfahren
Implantattyp
Operationsschritte
Harnableitung
Infektionsprophylaxe

Wie grenzt sich „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“ von ähnlichen Abrechnungsfällen ab?

Dieser Artikel behandelt gezielt „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“ und nicht einen allgemeinen Sammelblock dieser Fachgruppe. Davon abzugrenzen sind „Erektile Dysfunktion – andrologische Basisdiagnostik“ sowie „Penisprothese – operative Entfernung“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.

Entscheidend ist nicht nur die Diagnose oder Behandlungsbezeichnung, sondern welcher Leistungsumfang im konkreten Fall vollständig erbracht wurde.

Was sollte für die Abrechnung von „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“ dokumentiert werden?

Behandlungsanlass und konkrete fachliche Fragestellung: Penisprothese, Implantat, Erektile Dysfunktion

Organ, Seite, Indikation, Zugangsweg, Untersuchungs- oder Operationstechnik, Befund und Proben beziehungsweise Implantate

GOÄ-Nr. 1752: Implantation einer hydraulisch regulierbaren Penis-Stützprothese

Therapieversagen konservativer Verfahren

Implantattyp

Operationsschritte

Behandlungstag, eigenständige Leistungsschritte und die Zuordnung jeder Position zur tatsächlichen Dokumentation

Wie kann ein konkreter Leistungsablauf für „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“ aussehen?

Dokumentierter Beispielfall

Der Beispielfall dokumentiert „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“. Vollständig erbracht und getrennt dokumentiert werden GOÄ-Nr. 1752 (Implantation einer hydraulisch regulierbaren Penis-Stützprothese). Nicht erbrachte Zusatzleistungen werden nicht aus der Behandlungsbezeichnung ergänzt.


Aus diesem Ablauf dürfen nur die Positionen übernommen werden, deren Voraussetzungen in der Dokumentation tatsächlich belegt sind.

Welche Abrechnungsfehler sollten für „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“ vermieden werden?

1.

Prüfpunkt 1

Diagnostische und operative Endoskopie, Zugangsleistungen, Probenentnahme und Nachbehandlung sind nur bei jeweils selbständig erfülltem Leistungsinhalt kombinierbar.


2.

Prüfpunkt 2

Eine Kernposition wird allein aus dem Behandlungstitel abgeleitet, obwohl ihr vollständiger Leistungsinhalt nicht dokumentiert ist.


3.

Prüfpunkt 3

Bei „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“ werden Kern-, Zusatz- und Alternativpositionen nicht getrennt beurteilt.


4.

Prüfpunkt 4

Die vollständige Ziffernkette wird aus dem Titel übernommen, ohne jede Position und Alternative einzeln zu prüfen.

Welche Urologie-Abrechnungskombinationen sind fachlich verwandt?

Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage

Penisprothese – operative Entfernung

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Kontrolle nach Vasektomie – Spermienzahl und Motilität

Dazu gehören:

Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.

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Für „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“ führt die Kette GOÄ-Nr. 1752 als Kernposition. Weitere GOÄ-Zusatzpositionen sind nicht pauschal hinterlegt.

Als Kernpositionen nennt die Kombination GOÄ-Nr. 1752. Auch diese Positionen sind nur bei vollständig erbrachtem Leistungsinhalt berechnungsfähig.

Dieser Artikel behandelt gezielt „Erektile Dysfunktion – Implantation einer hydraulischen Penisprothese“ und nicht einen allgemeinen Sammelblock dieser Fachgruppe. Davon abzugrenzen sind „Erektile Dysfunktion – andrologische Basisdiagnostik“ sowie „Penisprothese – operative Entfernung“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.

Nein. Die Kette ist ein strukturiertes Abrechnungsbeispiel. Jede Position, Alternative, Wiederholung und Auslage muss anhand der tatsächlichen Leistung, Dokumentation und Ausschlussbestimmungen geprüft werden.

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Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.



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