Welche GOÄ-Ziffern sind für „TVT/TOT-Bandoperation bei Stressinkontinenz“ berechnungsfähig?
Praxisleitfaden zur GOÄ-Abrechnung in der Fachgruppe Urologie für das Thema „TVT/TOT-Bandoperation bei Stressinkontinenz“.

Welche GOÄ-Ziffern kommen für „TVT/TOT-Bandoperation bei Stressinkontinenz“ in Betracht?
Für „TVT/TOT-Bandoperation bei Stressinkontinenz“ führt die Kette GOÄ-Nr. A1780-TVT als Kernposition. Weitere GOÄ-Zusatzpositionen sind nicht pauschal hinterlegt.
Bei der Abrechnung von „TVT/TOT-Bandoperation bei Stressinkontinenz“ stehen TVT, TOT, Bandoperation, Stressinkontinenz. Für die Abrechnungsentscheidung sind insbesondere betroffenes Organ und Seite, diagnostischer oder operativer Zugangsweg, Endoskopie, Funktionsmessung, Probengewinnung und selbständige Behandlungsschritte maßgeblich. Der Titel der Behandlung ersetzt keinen dieser Leistungsnachweise.
| Position | Rolle | Entscheidende Voraussetzung |
|---|---|---|
| GOÄ-Nr. A1780-TVT | Kernposition | BÄK-Analogempfehlung entsprechend Nr. 1780. |
Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.
Wann sind die einzelnen Positionen für „TVT/TOT-Bandoperation bei Stressinkontinenz“ berechnungsfähig?
Jede Position ist anhand ihres vollständigen Leistungsinhalts und der konkret hinterlegten Abhängigkeiten zu beurteilen.
Kernposition der Kombination
BÄK-Analogempfehlung entsprechend Nr. 1780.
Welche Abrechnungspfade und Sonderregeln gelten für „TVT/TOT-Bandoperation bei Stressinkontinenz“?
Besondere Dokumentationsvorgaben
Wie grenzt sich „TVT/TOT-Bandoperation bei Stressinkontinenz“ von ähnlichen Abrechnungsfällen ab?
Dieser Artikel behandelt gezielt „TVT/TOT-Bandoperation bei Stressinkontinenz“ und nicht einen allgemeinen Sammelblock dieser Fachgruppe. Davon abzugrenzen sind „Belastungsinkontinenz – Basis- und Funktionsdiagnostik“ sowie „Blasenhalsobstruktion bei der Frau – transurethrale Resektion“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.
Entscheidend ist nicht nur die Diagnose oder Behandlungsbezeichnung, sondern welcher Leistungsumfang im konkreten Fall vollständig erbracht wurde.
Was sollte für die Abrechnung von „TVT/TOT-Bandoperation bei Stressinkontinenz“ dokumentiert werden?
Behandlungsanlass und konkrete fachliche Fragestellung: TVT, TOT, Bandoperation, Stressinkontinenz
Organ, Seite, Indikation, Zugangsweg, Untersuchungs- oder Operationstechnik, Befund und Proben beziehungsweise Implantate
GOÄ-Nr. A1780-TVT: BÄK-Analogempfehlung entsprechend Nr. 1780.
Bandtyp und Zugangsweg
spannungsfreie Lage
Blasen-/Urethrakontrolle
Behandlungstag, eigenständige Leistungsschritte und die Zuordnung jeder Position zur tatsächlichen Dokumentation
Wie kann ein konkreter Leistungsablauf für „TVT/TOT-Bandoperation bei Stressinkontinenz“ aussehen?
Dokumentierter Beispielfall
Der Beispielfall dokumentiert „TVT/TOT-Bandoperation bei Stressinkontinenz“. Vollständig erbracht und getrennt dokumentiert werden GOÄ-Nr. A1780-TVT (BÄK-Analogempfehlung entsprechend Nr. 1780). Nicht erbrachte Zusatzleistungen werden nicht aus der Behandlungsbezeichnung ergänzt.
Aus diesem Ablauf dürfen nur die Positionen übernommen werden, deren Voraussetzungen in der Dokumentation tatsächlich belegt sind.
Welche Abrechnungsfehler sollten für „TVT/TOT-Bandoperation bei Stressinkontinenz“ vermieden werden?
1.
Prüfpunkt 1
Diagnostische und operative Endoskopie, Zugangsleistungen, Probenentnahme und Nachbehandlung sind nur bei jeweils selbständig erfülltem Leistungsinhalt kombinierbar.
2.
Prüfpunkt 2
Eine Kernposition wird allein aus dem Behandlungstitel abgeleitet, obwohl ihr vollständiger Leistungsinhalt nicht dokumentiert ist.
3.
Prüfpunkt 3
Bei „TVT/TOT-Bandoperation bei Stressinkontinenz“ werden Kern-, Zusatz- und Alternativpositionen nicht getrennt beurteilt.
4.
Prüfpunkt 4
Die vollständige Ziffernkette wird aus dem Titel übernommen, ohne jede Position und Alternative einzeln zu prüfen.
Welche Urologie-Abrechnungskombinationen sind fachlich verwandt?
Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage
Belastungsinkontinenz – Basis- und Funktionsdiagnostik
Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage
Blasenhalsobstruktion bei der Frau – transurethrale Resektion
Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage
Harninkontinenz – Implantation eines künstlichen Schließmuskels
Verwandter Artikel mit eigener Leistungsfrage
Harninkontinenz – plastische Operation
Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.
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Als Kernpositionen nennt die Kombination GOÄ-Nr. A1780-TVT. Auch diese Positionen sind nur bei vollständig erbrachtem Leistungsinhalt berechnungsfähig.
Dieser Artikel behandelt gezielt „TVT/TOT-Bandoperation bei Stressinkontinenz“ und nicht einen allgemeinen Sammelblock dieser Fachgruppe. Davon abzugrenzen sind „Belastungsinkontinenz – Basis- und Funktionsdiagnostik“ sowie „Blasenhalsobstruktion bei der Frau – transurethrale Resektion“. Diese Themen besitzen einen anderen dokumentierten Leistungsumfang und deshalb jeweils eine eigene Abrechnungsseite.
Nein. Die Kette ist ein strukturiertes Abrechnungsbeispiel. Jede Position, Alternative, Wiederholung und Auslage muss anhand der tatsächlichen Leistung, Dokumentation und Ausschlussbestimmungen geprüft werden.

Über den Autor
Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.
