Myelographie mit anschließendem eigenständigem CT der Wirbelsäule
Radiologie · Konventionelle Radiologie/CT – Wirbelsäule

Zweck und Anwendbarkeit
Wofür ist diese Ziffernkette gedacht?
Konturiert den spinalen Liquorraum intrathekal und zeigt relevante Kompression oder Blockierung, besonders wenn MRT nicht möglich oder postoperativ unzureichend ist. Die Bildgebung umfasst eigenständiges CT der Wirbelsäule/Skeletts nach Myelographie und Myelographie.
Wann ist sie anwendbar?
Bei spezieller spinaler Fragestellung nach Abwägung der invasiven Punktion und geeigneter nichtinvasiver Alternativen; Gerinnung, Kontrastmittel und Nachbeobachtung sind zu beachten. Erforderliche Kernleistungen: Eigenständiges CT der Wirbelsäule/Skeletts nach Myelographie und Myelographie; sie müssen tatsächlich erbracht und dokumentiert sein.
GOÄ-Ziffern und Voraussetzungen
| Position | Rolle | Entscheidende Voraussetzung |
|---|---|---|
| GOÄ-Nr. 5280 | Kernposition | Myelographie |
| GOÄ-Nr. 340 | Bedingt / alternativ | Kontrastmitteleinbringung in den Liquorraum. Nur bei tatsächlich selbständiger Einbringung. |
| GOÄ-Nr. 5298 | Bedingt / alternativ | Digitalradiographie-Zuschlag |
| GOÄ-Nr. 5373 | Kernposition | Eigenständiges CT der Wirbelsäule/Skeletts nach Myelographie |
| GOÄ-Nr. 5376 | Bedingt / alternativ | Ergänzende CT-Serie |
| GOÄ-Nr. 5377 | Bedingt / alternativ | Qualifizierende computergestützte Analyse einschließlich spezieller 3D-Rekonstruktion |
| GOÄ-Nr. 1 | Bedingt / alternativ | Beratung – auch mittels Fernsprecher. Nur bei eigenständiger medizinischer Beratung, die über die bloße Überprüfung von Indikation und Untersuchungsumfang hinausgeht; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal. |
| GOÄ-Nr. 5 | Bedingt / alternativ | Symptombezogene Untersuchung. Nur bei eigenständiger medizinischer Indikation und tatsächlich erbrachter symptombezogener Untersuchung; nicht allein für die routinemäßige radiologische Indikations-/Umfangsprüfung; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal. |
Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.
Dokumentation für diesen Abrechnungsfall
GOÄ-Nummer 5280: Myelographie.
GOÄ-Nummer 340: Kontrastmitteleinbringung in den Liquorraum; Nur bei tatsächlich selbständiger Einbringung..
GOÄ-Nummer 5298: Digitalradiographie-Zuschlag.
GOÄ-Nummer 5373: Eigenständiges CT der Wirbelsäule/Skeletts nach Myelographie.
GOÄ-Nummer 5376: Ergänzende CT-Serie.
GOÄ-Nummer 5377: Qualifizierende computergestützte Analyse einschließlich spezieller 3D-Rekonstruktion.
GOÄ-Nummer 1: Beratung – auch mittels Fernsprecher; Nur bei eigenständiger medizinischer Beratung, die über die bloße Überprüfung von Indikation und Untersuchungsumfang hinausgeht; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal..
GOÄ-Nummer 5: Symptombezogene Untersuchung; Nur bei eigenständiger medizinischer Indikation und tatsächlich erbrachter symptombezogener Untersuchung; nicht allein für die routinemäßige radiologische Indikations-/Umfangsprüfung; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal..
Liquorpunktion/Kontrastgabe
Myelographie
separater CT-Leistungsinhalt
CT-Serien
3D-Analyse
Ähnliche Abrechnungsfälle
Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.
Passende GOÄ-Ziffern direkt aus Ihrer Dokumentation finden
Testen Sie die kostenlose GOÄ-KI und erhalten Sie einen nachvollziehbaren Rechnungsvorschlag.
Radiologie: GOÄ-Leistungen nachvollziehbar dokumentieren und abrechnen
oder
Kostenlos testen
Über den Autor
Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.
