Kontrastvenographie von Brust- oder Bauchraum

Abrechnungshinweise für Phlebologie

FachgruppePhlebologie
KernpositionenGOÄ-Nr. 5329 und GOÄ-Nr. 344
Nur bei ZusatzleistungGOÄ-Nr. 5335 und GOÄ-Nr. 408
GOÄ-Abrechnung für Kontrastvenographie von Brust- oder Bauchraum

Zweck und Anwendbarkeit

Wofür ist diese Ziffernkette gedacht?

Stellt venöse Abflusswege kontrastgestützt dar und lokalisiert Obstruktion, Kollateralen, Thrombosefolgen oder anatomische Besonderheiten für die weitere Behandlung. Die Bildgebung umfasst kontrastvenographie von Brust- oder Bauchraum.

Wann ist sie anwendbar?

Bei spezieller venöser Abfluss- oder Interventionsfrage, die Duplex- beziehungsweise Schnittbilddiagnostik nicht ausreichend beantwortet; Region und zusätzliche Projektionen sind zu begründen. Erforderliche Kernleistungen: Kontrastvenographie von Brust- oder Bauchraum; sie müssen tatsächlich erbracht und dokumentiert sein. Grenze: Nr. 344 nicht zusätzlich dafür kumulieren.

GOÄ-Ziffern und Voraussetzungen

PositionRolleEntscheidende Voraussetzung
GOÄ-Nr. 5329KernpositionVenographie im Bereich des Brust- und Bauchraums. Tatsächliche Venographie der in der Legende erfassten zentralen Region; nicht für bloße zusätzliche Abflussprojektion zur Extremitätenvenographie doppelt verwenden.
GOÄ-Nr. 344KernpositionIntravenöse Einbringung des Kontrastmittels mittels Injektion oder Infusion, bis zu 10 Minuten Dauer. Tatsächlich intravenöse Kontrastmitteleinbringung bis 10 Minuten. Zugang und Injektion nicht zusätzlich als Nr. 253 abrechnen. Bei längerer Einbringung den zutreffenden anderen Tatbestand wählen; Nr. 344 nicht zusätzlich dafür kumulieren.
GOÄ-Nr. 5335Bedingt / alternativZuschlag zu den Leistungen nach den Nummern 5300 bis 5331 bei computergestützter Analyse und Abbildung. Nur zusätzliche tatsächliche computergestützte Analyse/Abbildung unter den Gebührenbedingungen; einmal je Untersuchungstag, Faktor 1,0; kein Aufpreis für bloße digitale Bilder.
GOÄ-Nr. 408Bedingt / alternativTransluminale Sonographie von einem oder mehreren Blutgefäß(en) nach Einbringung eines Gefäßkatheters, je Sitzung. Nur tatsächlich transluminal/intravaskulär durchgeführte Sonographie nach Einbringung eines Gefäßkatheters, mit eigener diagnostischer Auswertung und Dokumentation. Einmal je Sitzung für ein oder mehrere Gefäße, nicht je Segment oder Stent. Nr. 408 ist eine selbständige Leistung, kein Zuschlag mit festem Einfachsatz. Kein zusätzlicher Ansatz 410/420 für dieselbe intravaskuläre Aufnahme; keine bloße technische Katheterkontrolle.

Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.

Weitere Angaben zu den Positionen

GOÄ 5335

Bedingte oder alternative Position

Hinterlegter Faktor: 1

Dokumentation für diesen Abrechnungsfall

GOÄ-Nummer 5329: Venographie im Bereich des Brust- und Bauchraums; Tatsächliche Venographie der in der Legende erfassten zentralen Region; nicht für bloße zusätzliche Abflussprojektion zur Extremitätenvenographie doppelt verwenden..

GOÄ-Nummer 344: Intravenöse Einbringung des Kontrastmittels mittels Injektion oder Infusion, bis zu 10 Minuten Dauer; Tatsächlich intravenöse Kontrastmitteleinbringung bis 10 Minuten. Zugang und Injektion nicht zusätzlich als Nr. 253 abrechnen. Bei längerer Einbringung den zutreffenden anderen Tatbestand wählen; Nr. 344 nicht zusätzlich dafür kumulieren..

GOÄ-Nummer 5335: Zuschlag zu den Leistungen nach den Nummern 5300 bis 5331 bei computergestützter Analyse und Abbildung; Nur zusätzliche tatsächliche computergestützte Analyse/Abbildung unter den Gebührenbedingungen; einmal je Untersuchungstag, Faktor 1,0; kein Aufpreis für bloße digitale Bilder..

GOÄ-Nummer 408: Transluminale Sonographie von einem oder mehreren Blutgefäß(en) nach Einbringung eines Gefäßkatheters, je Sitzung; Nur tatsächlich transluminal/intravaskulär durchgeführte Sonographie nach Einbringung eines Gefäßkatheters, mit eigener diagnostischer Auswertung und Dokumentation. Einmal je Sitzung für ein oder mehrere Gefäße, nicht je Segment oder Stent. Nr. 408 ist eine selbständige Leistung, kein Zuschlag mit festem Einfachsatz. Kein zusätzlicher Ansatz 410/420 für dieselbe intravaskuläre Aufnahme; keine bloße technische Katheterkontrolle..

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Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.