Venöse PTA/Rekanalisation mit intravaskulärer Sonographie
Radiologie · Interventionelle Radiologie – Venen

Zweck und Anwendbarkeit
Wofür ist diese Ziffernkette gedacht?
Rekanalisiert eine venöse Engstelle und beurteilt Gefäßlumen sowie Interventionsergebnis intravaskulär, wenn die zweidimensionale Angiographie die Läsion nicht ausreichend charakterisiert. Die Behandlung umfasst perkutane transluminale Dilatation/Rekanalisation von Venen und Transluminale Sonographie nach Einbringung eines Gefäßkatheters.
Wann ist sie anwendbar?
Bei hämodynamisch relevanter venöser Obstruktion mit geplanter Intervention; IVUS benötigt einen konkreten Zusatznutzen für Läsionslänge, Durchmesser oder Stententscheidung. Erforderliche Kernleistungen: Venöse PTA/Rekanalisation mit intravaskulärer Sonographie; sie müssen tatsächlich erbracht und dokumentiert sein.
GOÄ-Ziffern und Voraussetzungen
| Position | Rolle | Entscheidende Voraussetzung |
|---|---|---|
| GOÄ-Nr. 5353 | Kernposition | Perkutane transluminale Dilatation/Rekanalisation von Venen |
| GOÄ-Nr. 5354 | Bedingt / alternativ | Zuschlag bei mehr als zwei Venen |
| GOÄ-Nr. 5355 | Bedingt / alternativ | Zusätzliche Gefäßstütze/alternatives Angioplastieverfahren |
| GOÄ-Nr. 408 | Kernposition | Transluminale Sonographie nach Einbringung eines Gefäßkatheters |
| GOÄ-Nr. 1 | Bedingt / alternativ | Beratung – auch mittels Fernsprecher. Nur bei eigenständiger medizinischer Beratung, die über die bloße Überprüfung von Indikation und Untersuchungsumfang hinausgeht; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal. |
| GOÄ-Nr. 5 | Bedingt / alternativ | Symptombezogene Untersuchung. Nur bei eigenständiger medizinischer Indikation und tatsächlich erbrachter symptombezogener Untersuchung; nicht allein für die routinemäßige radiologische Indikations-/Umfangsprüfung; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal. |
Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.
Dokumentation für diesen Abrechnungsfall
GOÄ-Nummer 5353: Perkutane transluminale Dilatation/Rekanalisation von Venen.
GOÄ-Nummer 5354: Zuschlag bei mehr als zwei Venen.
GOÄ-Nummer 5355: Zusätzliche Gefäßstütze/alternatives Angioplastieverfahren.
GOÄ-Nummer 408: Transluminale Sonographie nach Einbringung eines Gefäßkatheters.
GOÄ-Nummer 1: Beratung – auch mittels Fernsprecher; Nur bei eigenständiger medizinischer Beratung, die über die bloße Überprüfung von Indikation und Untersuchungsumfang hinausgeht; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal..
GOÄ-Nummer 5: Symptombezogene Untersuchung; Nur bei eigenständiger medizinischer Indikation und tatsächlich erbrachter symptombezogener Untersuchung; nicht allein für die routinemäßige radiologische Indikations-/Umfangsprüfung; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal..
Venen
PTA
IVUS
Stent falls erfolgt
Komplikationen
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Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.
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Über den Autor
Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.
