Schwere Nierenschädigung unter stationärer Intensivbehandlung

Abrechnungshinweise für Nephrologie

AbrechnungsfallSchwere Nierenschädigung unter stationärer Intensivbehandlung mit eigenständig berechenbarem Intensivlabor
FachgruppeNephrologie
KernpositionenGOÄ-Nr. 435 und GOÄ-Nr. 437
GOÄ-Abrechnung für Schwere Nierenschädigung unter stationärer Intensivbehandlung mit eigenständig berechenbarem Intensivlabor

Zweck und Anwendbarkeit

Wofür ist diese Ziffernkette gedacht?

Stabilisiert akut bedrohte Organfunktionen durch kontinuierliche Überwachung und unverzüglich anpassbare intensivmedizinische Behandlung. Die Labordiagnostik umfasst schwere Nierenschädigung unter stationärer Intensivbehandlung mit eigenständig berechenbarem Intensivlabor.

Wann ist sie anwendbar?

Bei vitaler Gefährdung oder hohem Risiko rascher Organverschlechterung, das die personellen, apparativen und strukturellen Möglichkeiten einer Intensivbetteneinheit erfordert. Erforderliche Kernleistungen: Schwere Nierenschädigung unter stationärer Intensivbehandlung mit eigenständig berechenbarem Intensivlabor; sie müssen tatsächlich erbracht und dokumentiert sein.

GOÄ-Ziffern und Voraussetzungen

PositionRolleEntscheidende Voraussetzung
GOÄ-Nr. 435KernpositionStationäre intensivmedizinische Überwachung und Behandlung auf entsprechend ausgestatteter gesonderter Betteneinheit, bis zu 24 Stunden. Nur bei vollständiger Erfüllung der stationären intensivmedizinischen Komplexleistung. Eingeschlossene Überwachung, Beratung, Untersuchung, Zugänge, Ultraschall und EKG nicht daneben ansetzen. Diese Kette setzt voraus, dass die Leistungen nicht bereits durch die kausalen B/C-Ausschlüsse einer Dialysebetreuung nach Nr. 790–793 abgegolten sind.
GOÄ-Nr. 437KernpositionLaboratoriumsuntersuchungen im Rahmen einer Intensivbehandlung nach Nr. 435, bis zu 24 Stunden. Tatsächlich erbrachtes, nach Nr. 437 eigenständig berechenbares Intensivlabor. Keine zusätzlichen M-I/II/III-Einzelpositionen außerhalb der ausdrücklich zulässigen Ausnahmen; kein Ansatz allein für bereits in einer Dialysepauschale enthaltene Routineanalysen.

Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.

Dokumentation für diesen Abrechnungsfall

GOÄ-Nummer 435: Stationäre intensivmedizinische Überwachung und Behandlung auf entsprechend ausgestatteter gesonderter Betteneinheit, bis zu 24 Stunden; Nur bei vollständiger Erfüllung der stationären intensivmedizinischen Komplexleistung. Eingeschlossene Überwachung, Beratung, Untersuchung, Zugänge, Ultraschall und EKG nicht daneben ansetzen. Diese Kette setzt voraus, dass die Leistungen nicht bereits durch die kausalen B/C-Ausschlüsse einer Dialysebetreuung nach Nr. 790–793 abgegolten sind..

GOÄ-Nummer 437: Laboratoriumsuntersuchungen im Rahmen einer Intensivbehandlung nach Nr. 435, bis zu 24 Stunden; Tatsächlich erbrachtes, nach Nr. 437 eigenständig berechenbares Intensivlabor. Keine zusätzlichen M-I/II/III-Einzelpositionen außerhalb der ausdrücklich zulässigen Ausnahmen; kein Ansatz allein für bereits in einer Dialysepauschale enthaltene Routineanalysen..

Passende GOÄ-Ziffern direkt aus Ihrer Dokumentation finden

Testen Sie die kostenlose GOÄ-KI und erhalten Sie einen nachvollziehbaren Rechnungsvorschlag.

Nephrologie: GOÄ-Leistungen nachvollziehbar dokumentieren und abrechnen

oder

Kostenlos testen
Autor des Artikels

Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.