HWS plus Schädel – kombinierte konventionelle Traumadiagnostik

Radiologie · Konventionelle Radiologie – Trauma

FachgruppeRadiologie
ThemenbereichKonventionelle Radiologie – Trauma
KernpositionenGOÄ-Nr. 5100 und GOÄ-Nr. 5090
GOÄ-Abrechnung für HWS plus Schädel – kombinierte konventionelle Traumadiagnostik

Zweck und Anwendbarkeit

Wofür ist diese Ziffernkette gedacht?

Erfasst nach Trauma zusammenhängende knöcherne Regionen konventionell und sucht gezielt nach Fraktur, Fehlstellung oder Instabilitätszeichen. Die Abklärung umfasst halswirbelsäule in zwei Ebenen und Schädelübersicht in zwei Ebenen.

Wann ist sie anwendbar?

Bei klinisch lokalisierter traumatischer Fragestellung; Auswahl und Umfang der Aufnahmen folgen Verletzungsmechanismus und Befund, bei hohem Risiko ist geeignete CT-Diagnostik zu bevorzugen. Erforderliche Kernleistungen: Halswirbelsäule in zwei Ebenen und Schädelübersicht in zwei Ebenen; sie müssen tatsächlich erbracht und dokumentiert sein.

GOÄ-Ziffern und Voraussetzungen

PositionRolleEntscheidende Voraussetzung
GOÄ-Nr. 5100KernpositionHalswirbelsäule in zwei Ebenen
GOÄ-Nr. 5101Bedingt / alternativErgänzende HWS-Ebene(n)
GOÄ-Nr. 5090KernpositionSchädelübersicht in zwei Ebenen
GOÄ-Nr. 5095Bedingt / alternativSchädelteil in Spezialprojektion. Nur bei eigenständiger Spezialprojektion.
GOÄ-Nr. 5298Bedingt / alternativDigitalradiographie-Zuschlag
GOÄ-Nr. 1Bedingt / alternativBeratung – auch mittels Fernsprecher. Nur bei eigenständiger medizinischer Beratung, die über die bloße Überprüfung von Indikation und Untersuchungsumfang hinausgeht; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal.
GOÄ-Nr. 5Bedingt / alternativSymptombezogene Untersuchung. Nur bei eigenständiger medizinischer Indikation und tatsächlich erbrachter symptombezogener Untersuchung; nicht allein für die routinemäßige radiologische Indikations-/Umfangsprüfung; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal.

Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.

Dokumentation für diesen Abrechnungsfall

GOÄ-Nummer 5100: Halswirbelsäule in zwei Ebenen.

GOÄ-Nummer 5101: Ergänzende HWS-Ebene(n).

GOÄ-Nummer 5090: Schädelübersicht in zwei Ebenen.

GOÄ-Nummer 5095: Schädelteil in Spezialprojektion; Nur bei eigenständiger Spezialprojektion..

GOÄ-Nummer 5298: Digitalradiographie-Zuschlag.

GOÄ-Nummer 1: Beratung – auch mittels Fernsprecher; Nur bei eigenständiger medizinischer Beratung, die über die bloße Überprüfung von Indikation und Untersuchungsumfang hinausgeht; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal..

GOÄ-Nummer 5: Symptombezogene Untersuchung; Nur bei eigenständiger medizinischer Indikation und tatsächlich erbrachter symptombezogener Untersuchung; nicht allein für die routinemäßige radiologische Indikations-/Umfangsprüfung; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal..

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Über den Autor

Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.