CT-gesteuerte Perikardpunktion
Radiologie · Interventionelle Radiologie – Thorax

Zweck und Anwendbarkeit
Wofür ist diese Ziffernkette gedacht?
Lokalisiert einen Perikarderguss und führt die Punktionsnadel kontrolliert in ein geeignetes Flüssigkeitsfenster zur Entlastung oder Materialgewinnung. Die Bildgebung umfasst punktion des Herzbeutels und CT zur Planung/Führung/Lagekontrolle einer Intervention.
Wann ist sie anwendbar?
Bei hämodynamisch relevantem oder diagnostisch klärungsbedürftigem Erguss, wenn CT-Führung sinnvoll ist; bei Tamponade bestimmt die klinische Dringlichkeit das schnellste sichere Verfahren. Erforderliche Kernleistungen: Punktion des Herzbeutels und CT zur Planung/Führung/Lagekontrolle einer Intervention; sie müssen tatsächlich erbracht und dokumentiert sein.
GOÄ-Ziffern und Voraussetzungen
| Position | Rolle | Entscheidende Voraussetzung |
|---|---|---|
| GOÄ-Nr. 5378 | Kernposition | CT zur Planung/Führung/Lagekontrolle einer Intervention |
| GOÄ-Nr. 310 | Kernposition | Punktion des Herzbeutels |
| GOÄ-Nr. 5377 | Bedingt / alternativ | Zusätzliche qualifizierende 3D-/Geometrieanalyse |
| GOÄ-Nr. 75 | Bedingt / alternativ | Ausführlicher schriftlicher Krankheits- und Befundbericht. Nur bei vollständiger Erfüllung der Leistungslegende mit relevanten anamnestischen Angaben und epikritischer Bewertung; der einfache radiologische Befundbericht ist bereits mit der Bildgebungsleistung abgegolten. |
| GOÄ-Nr. 1 | Bedingt / alternativ | Beratung – auch mittels Fernsprecher. Nur bei eigenständiger medizinischer Beratung, die über die bloße Überprüfung von Indikation und Untersuchungsumfang hinausgeht; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal. |
| GOÄ-Nr. 5 | Bedingt / alternativ | Symptombezogene Untersuchung. Nur bei eigenständiger medizinischer Indikation und tatsächlich erbrachter symptombezogener Untersuchung; nicht allein für die routinemäßige radiologische Indikations-/Umfangsprüfung; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal. |
Wichtig: Die Tabelle beschreibt Entscheidungspunkte, keine automatisch abrechenbare Pauschale.
Dokumentation für diesen Abrechnungsfall
GOÄ-Nummer 5378: CT zur Planung/Führung/Lagekontrolle einer Intervention.
GOÄ-Nummer 310: Punktion des Herzbeutels.
GOÄ-Nummer 5377: Zusätzliche qualifizierende 3D-/Geometrieanalyse.
GOÄ-Nummer 75: Ausführlicher schriftlicher Krankheits- und Befundbericht; Nur bei vollständiger Erfüllung der Leistungslegende mit relevanten anamnestischen Angaben und epikritischer Bewertung; der einfache radiologische Befundbericht ist bereits mit der Bildgebungsleistung abgegolten..
GOÄ-Nummer 1: Beratung – auch mittels Fernsprecher; Nur bei eigenständiger medizinischer Beratung, die über die bloße Überprüfung von Indikation und Untersuchungsumfang hinausgeht; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal..
GOÄ-Nummer 5: Symptombezogene Untersuchung; Nur bei eigenständiger medizinischer Indikation und tatsächlich erbrachter symptombezogener Untersuchung; nicht allein für die routinemäßige radiologische Indikations-/Umfangsprüfung; neben Leistungen der Abschnitte C–O im Behandlungsfall nur einmal..
Perikarderguss
Zugangsweg
Punktionsverlauf
Komplikationen
Ähnliche Abrechnungsfälle
Maßgeblich bleiben die aktuelle GOÄ, der konkrete Behandlungsfall und die vollständige Leistungsdokumentation.
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Über den Autor
Dieser Artikel wurde von unserem Gründer und Geschäftsführer Felix Vogel erstellt. Er beschäftigt sich täglich mit GOÄ-Prozessen, Rechnungsstellung und modernen Alternativen zur klassischen Rechnungsabtretung.
